Systemische Kompetenzen I und II
Vorbemerkung zu den Seminaren
Im Folgenden werden die Seminare Systemische Kompetenzen I und II beschrieben. Die Seminare sind Voraussetzung für die Weiterbildungen Systemische Beratung im festen Gruppenkontext, Systemische Beratung und/oder Systemische Therapie im Modulsystem sowie Systemische Supervision KOMPAKT. Sie werden vor Beginn der Weiterbildung absolviert.
Die beiden Seminare ermöglichen Interessent*innen, das Institut und seine Arbeitsweise vor der verbindlichen Entscheidung für eine systemische Weiterbildung kennenzulernen, und können somit auch als „Schnupperkurse" belegt werden. Auch haben Sie hier die Möglichkeit, Fragen zu den unterschiedlichen Weiterbildungen an unserem Institut zu stellen.
Inhaltlich erhalten Sie in den beiden Seminaren einen Überblick über Modelle und Konzepte, die ihren jeweiligen Beitrag zur Entwicklung Systemischer Beratung und Therapie geleistet haben. Dabei reflektieren die unterschiedlichen Schwerpunkte beider Seminare auch die Entwicklung von der Familientherapie zur Systemischen Therapie - bzw. von der Kybernetik I. Ordnung (d.h. einer Fokussierung auf „beobachtete Systeme“) zu einer Kybernetik II. Ordnung (d.h. einer Fokussierung auf „beobachtende Systeme“). Beide Grundlagenseminare beinhalten auch erste Einblicke in Methoden und Tools, die in der Arbeit mit unterschiedlichen Systemen genutzt werden können, und vermitteln darin systemische Basiskompetenzen.
Wir empfehlen die Reihenfolge Systemische Kompetenzen I – Beobachtete Systeme und Systemische Kompetenzen II – Beobachtende Systeme einzuhalten sowie zwischen den Seminaren einen Mindestabstand von vier Wochen zu lassen.
Bescheinigung „Systemische Basiskompetenz“
Nach dem Besuch der beiden Seminare Systemische Kompetenzen I und II kann eine Bescheinigung „Systemische Basiskompetenz“ gegen eine Gebühr ausgestellt werden (werden die Seminarinhalte im Rahmen von Inhouse Veranstaltungen vermittelt, sind diese Bescheinigungen enthalten). Die Gebühr beträgt € 45,- €.
(Selbst) - Mitgefühl kultivieren
Im Sinne eines Überlebensmechanismus scheint eine "Negativ-Tendenz" unseres Gehirns äußerst bedeutsam: wir lernen besonders zuverlässig negative Erfahrungen, können in Gefahrensituationen blitzschnell oft sehr nützliche Entscheidungen treffen, etc. In vielen Alltagssituationen steht uns diese "Negativ-Tendenz" auch immer mal wieder im Weg: wir achten, sozusagen automatisch, auf Differenzen und Gefahren, reagieren schnell selbst mit Stress, wenn uns in zwischenmenschlichen Begegnungen starke Emotionen und/oder leidvolle Erfahrungen anderer erreichen oder der innere Zensor nimmt uns das Ruder aus der Hand und urteilt lieber vorschnell, sozusagen um keine Energie zu verschwenden. Flüchtiger (oder auch verzerrend) scheint unser Gehirn mit positiven Erfahrungen umzugehen. Hier braucht es sozusagen unsere Fürsorge im Sinne eines lebenslangen Lernprozesses.
Im Seminar möchten wir uns folgenden Fragen zuwenden:
- Wie können wir vor dem oben beschriebenen Hintergrund bei uns selbst und anderen positive Emotionen, Optimismus und Resilienz nähren, ohne das Leid oder das Schwierige zu missachten?
- Was können wir in helfenden Berufen für unsere mentale Gesundheit tun, um für andere präsent zu sein und gleichermaßen fürsorglich mit allem in uns selbst umzugehen?
- Wie Präsenz gestalten, um Menschen begleiten zu können, von deren Leid oder Schicksal wir uns mental auch schnell „infizieren“ lassen können?
Dafür bieten wir an:
- Bekömmliche Inputs aus den jüngeren Forschungen der Neurowissenschaften.
- Viele Übungen zur Kultivierung des Selbst-Mitgefühls, die auch mit anderen im Kontext von systemischer Beratung praktiziert werden können.
- Als besonderen Erfahrungsraum können Teilnehmer des Seminars im angeleiteten Kontakt mit Pferden eigene Absichten überprüfen, Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten erkennen und etwas über den eigenen Umgang mit angenehmen und unangenehmen Erlebnissen lernen.
- Eine für das "Da-Sein mit allen Sinnen" wie geschaffene Seminarumgebung in einem kleinen Dorf nahe Potsdam.
(Selbst)%20-%20Mitgef%C3%BChl%20kultivieren
Seminar-Nr.: 16SL-05-00
Kursbezeichnung: (Selbst) - Mitgefühl kultivieren
Datum: 26.05.2016 - 28.05.2016
Leitung: Cornelia Hennecke, Eva Pinkall
Ort: Stücken
Gebühr: 350,00 EUR
Die Übernachtung im Seminarhaus wird während des Seminars empfohlen, da abends in Triaden (3 Personen) das am Tag Erfahrene mit speziellen inhaltlichen Anregungen und Impulsen vertieft wird. Alle Teilnehmer*innen werden mit der Anmeldung zum Seminar von der Geschäftsstelle zur Übernachtung und Verpflegung im jeweiligen Seminarhaus angemeldet. Die Kosten sind in der Teilnahmegebühr nicht enthalten. Bei Stornierung von Seminaren durch Teilnehmer*innen müssen diese auch das Seminarhaus absagen.
Angeboten für alle Seminare „Systemische Kompetenzen I - Beobachtete Systeme“ außer 25GL-10-06 und 25GL-10-07.
(Selbst) - Mitgefühl kultivieren
Im Sinne eines Überlebensmechanismus scheint eine "Negativ-Tendenz" unseres Gehirns äußerst bedeutsam: wir lernen besonders zuverlässig negative Erfahrungen, können in Gefahrensituationen blitzschnell oft sehr nützliche Entscheidungen treffen, etc. In vielen Alltagssituationen steht uns diese "Negativ-Tendenz" auch immer mal wieder im Weg: wir achten, sozusagen automatisch, auf Differenzen und Gefahren, reagieren schnell selbst mit Stress, wenn uns in zwischenmenschlichen Begegnungen starke Emotionen und/oder leidvolle Erfahrungen anderer erreichen oder der innere Zensor nimmt uns das Ruder aus der Hand und urteilt lieber vorschnell, sozusagen um keine Energie zu verschwenden. Flüchtiger (oder auch verzerrend) scheint unser Gehirn mit positiven Erfahrungen umzugehen. Hier braucht es sozusagen unsere Fürsorge im Sinne eines lebenslangen Lernprozesses.
Im Seminar möchten wir uns folgenden Fragen zuwenden:
- Wie können wir vor dem oben beschriebenen Hintergrund bei uns selbst und anderen positive Emotionen, Optimismus und Resilienz nähren, ohne das Leid oder das Schwierige zu missachten?
- Was können wir in helfenden Berufen für unsere mentale Gesundheit tun, um für andere präsent zu sein und gleichermaßen fürsorglich mit allem in uns selbst umzugehen?
- Wie Präsenz gestalten, um Menschen begleiten zu können, von deren Leid oder Schicksal wir uns mental auch schnell „infizieren“ lassen können?
Dafür bieten wir an:
- Bekömmliche Inputs aus den jüngeren Forschungen der Neurowissenschaften.
- Viele Übungen zur Kultivierung des Selbst-Mitgefühls, die auch mit anderen im Kontext von systemischer Beratung praktiziert werden können.
- Als besonderen Erfahrungsraum können Teilnehmer des Seminars im angeleiteten Kontakt mit Pferden eigene Absichten überprüfen, Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten erkennen und etwas über den eigenen Umgang mit angenehmen und unangenehmen Erlebnissen lernen.
- Eine für das "Da-Sein mit allen Sinnen" wie geschaffene Seminarumgebung in einem kleinen Dorf nahe Potsdam.
(Selbst)%20-%20Mitgef%C3%BChl%20kultivieren
Seminar-Nr.: 16SL-05-00
Kursbezeichnung: (Selbst) - Mitgefühl kultivieren
Datum: 26.05.2016 - 28.05.2016
Leitung: Cornelia Hennecke, Eva Pinkall
Ort: Stücken
Gebühr: 350,00 EUR
Die Übernachtung im Seminarhaus wird während des Seminars empfohlen, da abends in Triaden (3 Personen) das am Tag Erfahrene mit speziellen inhaltlichen Anregungen und Impulsen vertieft wird. Alle Teilnehmer*innen werden mit der Anmeldung zum Seminar von der Geschäftsstelle zur Übernachtung und Verpflegung im jeweiligen Seminarhaus angemeldet. Die Kosten sind in der Teilnahmegebühr nicht enthalten. Bei Stornierung von Seminaren durch Teilnehmer*innen müssen diese auch das Seminarhaus absagen.
Angeboten für alle Seminare „Systemische Kompetenzen II – Beobachtende Systeme“ außer 25GL-20-04, 25GL-20-06 und 25GL-20-07.



