Ausbildung Systemische Therapie

Die Ausbildung in Systemischer Therapie ist in zwei Varianten möglich:

  • Ausbildung im festen Gruppenkontext
  • Ausbildung im Modulsystem

Einige inhaltliche Abweichungen in der Seminarstruktur sind ausdrücklich beabsichtigt. Beide Formen erreichen den gleichen Abschluss.

Ausbildung Systemische Therapie im festen Gruppenkontext

Aufbau der Ausbildung

 

 

Supervision
24 Tage
(192 UE à 45 min.)

Intervision
120 UE

Nachgewiesene Praxis
200 protokollierte Stunden
à 60 min.

Eigenarbeit
50 UE

Abschlussarbeit und Abschlusskolloquium

 

Zertifikat Systemische Therapie

 

Anschlussqualifikationen 2 + 4

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Grundlagen der Ausbildung

Besonderheit in dieser Ausbildung ist das aufeinander bezogene und kontinuierliche Arbeiten von TeilnehmerInnen und LehrtherapeutInnen im Rahmen einer festen Ausbildungsgruppe. Die Termine der Seminare werden für einen Zeitraum von ca. 3,5 Jahren vor Beginn der Ausbildung festgelegt. Jede Gruppe wird von einem Lehrtherapeuten-Team über die gesamte Ausbildung begleitet. Ausnahme ist das Wahlseminar.

Voraussetzung für den Beginn der Ausbildung Systemische Therapie ist die Teilnahme an den Grundlagenkursen I und II.

Die Ausbildung umfasst acht Seminare mit insgesamt 43 Tagen. Bei Seminar 7 können die Teil­nehmerInnen dabei aus dem Bereich der Wahlseminare ein Seminar auswählen.

In der Supervision (24 Tage = 192 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten) wird während der Ausbildungszeit die system­the­ra­peu­­tische Arbeit der TeilnehmerInnen in Live- und Exzerptsupervisionen durch einen Lehrtherapeuten super­vidiert. Von den drei Exzerpten wird ein Exzerpt mit Transkript vorgestellt.

In der Intervision (120 UE) findet kollegialer Austausch der Teil­nehmerInnen sowie die Auswertung ihrer systemtherapeu­ti­schen Arbeit statt. Die Intervisionsgruppe soll auch Unterstützung in der persönlichen Entwicklung sein. Gemeinsames Litera­tur­studium fördert die theoretische Diskus­sion und Kompetenz.

Parallel zur Ausbildung arbeiten die TeilnehmerInnen in ihrer beruflichen ­Praxis laufend mit Familien, Paaren oder anderen Systemen unter Eigen- und Intervisionsgruppen­auswertung. Zum Abschluss der Ausbildung müssen 200 protokollierte systemthera­peutische Sitzungen (à 60 Minuten) sowie 50 UE Eigenarbeit nachgewiesen werden.

Systemische Selbsterfahrung, gegebenenfalls Eigentherapie erweitern die per­sön­liche und berufliche Kompetenz. ­Die Reflexion der persönlichen Entwicklung bekommt über den gesamten Ausbildungszeitraum eine besondere Bedeutung.

Die Ausbildung wird mit einer Ab­schlussarbeit und einem nachfolgenden Kollo­quium beendet. Danach erhalten die TeilnehmerIn­nen ein Zertifikat.

Dieses Zertifikat ist Grundlage für die Zertifizierung durch die Syste­mische Gesellschaft (Dachverband).

Nach Abschluss der Ausbildung besteht die Möglichkeit, die aufbauenden Ausbildungen Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie, Systemisches Coaching, Systemisches Counseling und Systemische Supervision und anzuschließen.

Die Teilnahme an Veranstaltungen zur Systemischen Beratung und/oder Therapie in anderen Fortbildungseinrichtungen, Fachhochschulen und/oder Universitäten kann nach Antragstellung in Einzelfällen auf die Ausbildung Systemische Therapie angerechnet werden.

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Seminarinhalte

1. Seminar: Auftragsklärung und Prozessgestaltung

5 Tage

  • Ankoppeln an Systeme
  • Bedeutung von Zuweisungskontexten und das Arbeiten in Dreieckskontrakten
  • Auftragsklärung und Kontraktgestaltung als prozessbegleitendes Instrument in der Beratung/Therapie
  • Zugehörigkeit zu verschiedenen Systemen und die Balancierung der mit verschiedenen Rollen verbundenen Anforderungen
  • Systemische Modelle der Veränderung
  • Prozessorientierte Gestaltung der Beratung durch die Arbeit mit Hypothesen und Metareflexion

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2. Seminar: Systemisches Arbeiten mit klinischen Diagnosen

5 Tage

  • Die Begriffe von Gesundheit und Krankheit
  • Diagnosen als Konstruktion
  • Beobachtung und Beschreibung statt Zuschreibung
  • Diagnosen und ihre Auswirkung auf kommunikative Systeme
  • Systemische Interventionen bei psychischen Störungen
  • Diagnosen als Hypothesen für Mustererkennungen
  • Stellenwert von Diagnosen in der Gesellschaft
  • Die Beobachtung der Beobachtung – das Krankenkassensystem und die ärztliche ­Versorgung als Umwelten des therapeutischen Settings

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3. Seminar: Selbsterfahrung – Entwicklung und Reflexion professioneller Rollen und Aufgaben mit Elementen der Familien(re)konstruktion

1 x 10 Tage oder 2 x 5 Tage

Das Seminar stellt die professionelle Selbsterfahrung im systemischen Feld in den Vordergrund und bietet Gelegenheit, persönliche und berufliche Entwicklung im Kontext familiärer und anderer sozialer Bezüge sowie historischer Zusammenhänge zu reflektieren.
Dabei werden narrative Prozesse der Konstruktion, Dekonstruktion und Rekonstruktion angeregt, die Zugänge zu eigenen Kräften und Potenzialen ermöglichen, Autonomie und Bezogenheit als Bestandteile eines selbstverantwortlichen und selbstfürsorglichen Lebens fördern und damit ein multistabiles Wissen um das eigene Selbst im Sinne von bewusst gelebten Werten, Haltungen, Denk- und Verhaltensmustern unterstützen.
In der Übertragung auf die professionelle Rolle als Beraterin und/oder Therapeutin stellt dies eine wesentliche Voraussetzung dar, um Klientinnen ein nützliches und professionelles Beziehungs­angebot machen zu können.

Das Seminar kann von allen Interessentinnen gebucht werden, die in professionellen Beratungskontexten tätig sind oder auch schon eine andere therapeutische Ausbildung haben.

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4. Seminar: Lebensformen und ihre Kulturen – Konfliktfelder, Ressourcen und Lösungen

5 Tage

  • Familie im Wandel, unterschiedliche Logiken in Partnerschaft und Elternschaft
  • Familienbilder, Normen und Werte in der Erziehung
  • Alleinlebend, alleinstehend, alleinerziehend
  • Lebensgemeinschaften und Partnerschaften mit und ohne Kinder
  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen
  • Migration, Integration – Multikulturalität versus Transkulturalität
  • Gesellschaftliche Umbrüche und ihre Herausforderungen

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5. Seminar: Krisen in Systemen

4 Tage

  • Krisen als besondere Phasen in der Entwicklung von Systemen
  • Systemisches Verständnis von Krisen und dem Ablauf von Krisenprozessen
  • Formen von Krisen
  • Gestaltung von Beratungsprozessen in Krisen: Bedeutung von Rahmung, Sicherheit, Möglichkeiten und Grenzen
  • Resilienz und Möglichkeiten der ressourcenorientierten Arbeit mit dem Modell der Resilienz in der Beratung/Therapie
  • Bedeutung von Self-care der TherapeutIn in der Begleitung von Krisen

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6. Seminar: Familien in Therapie – Therapie in Familien

4 Tage

  • Von der Familientherapie zur Systemischen Therapie
  • Modelle und Konzepte der Kybernetik I. und II. Ordnung und ihre Anwendung auf familiäre Systeme
  • Familiäre Themen und ihr Umgang damit
  • Vom Problem zur Lösungsorientierung
  • Krisen und Übergänge in Familien
  • Vielfältige Familienkonstellationen und ihre Dynamiken in der Therapie
  • Unterschiedliche Settinggestaltungen
  • Familientherapie in unterschiedlichen kulturellen Kontexten

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7. Seminar: Themenseminar

5 Tage

Im jährlichen Wechsel werden unterschiedliche Seminarthemen zur freien Auswahl angeboten.

Themenseminare

4 x 5 Tage

Für das Zertifikat Systemische Therapie im Rahmen der Ausbildung im Modul­system sind vier Wahlseminare zu absolvieren. Die Wahlseminare können im Ausbildungsprozess zu jedem Zeitpunkt nach den Grundlagenseminaren besucht werden.

Im jährlichen Wechsel werden unterschiedliche Seminarthemen zur freien Auswahl angeboten.

Themenseminare 2017

Themenseminare 2018

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8. Seminar: Abschluss – Abschied – Ausblick

5 Tage

  • Beendigung von Beratungs- und Therapiesettings, Kontrakte
  • Eigene Abschiedsmuster und -erfahrungen und die der KlientInnen
  • Einsatz zirkulärer und hypothetischer Fragen, Abschlussfragen
  • Rituale zu Abschluss, Übergängen, Integration und Abschied
  • Abschlussinterventionen, Abschlusskommentare
  • Ein systemischer Blick auf Trauer und die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod
  • Persönliche Standortbestimmung, Bilanzierung und Ausblick

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Kosten

Die Ausbildung kostet 2017 insgesamt € 7.620,-.

Darin enthalten sind alle Kosten für Grundlagen-, Vertiefungs- und Wahlseminare, Supervisionen und das Kolloquium sowie eine Aufnahme- und Zertifikatsgebühr:

Grundlagenseminar I und II: € 768,-
7 Seminare (38 Tage): € 3.648,-
1 Wahlseminar (5 Tage): € 480,-
Supervision (24 Tage): € 2.424,-
Aufnahme-, Verwaltungs- und Zertifikatsgebühr: € 300,-

Hier finden Sie Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten der Ausbildung.

Nicht enthalten sind die Kosten im Seminarhaus*.

*Alle Teilnehmer werden mit der Anmeldung zum Seminar von der Geschäfts­stelle zur Übernachtung und Verpflegung im jeweiligen Seminarhaus angemeldet. Die Übernachtung im Seminarhaus wird während eines Seminars empfohlen. Die Kosten sind in der Teilnahme­gebühr nicht enthalten. Bei Stornierung von Seminaren durch Teilnehmer müssen diese auch das Seminarhaus absagen.

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Teilnahmevoraussetzungen

  • Abgeschlossene Ausbildung in einem psychosozialen Beruf i.d.R. mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss
  • Zwei Jahre Berufspraxis
  • Möglichkeit zur praktischen Arbeit mit sozialen Systemen in beratenden und therapeutischen Praxisfeldern
  • Anmeldung mit Bewerbungsunterlagen bei der Geschäftsstelle

Über eine Anerkennung systemischer Weiterbildung in anderen Zusammenhängen
(z.B. Hochschule oder anderes Ausbildungsinstitut) kann im Einzelfall entschieden werden.


Informationsgespräche

Bei offenen Fragen und Abklärung von Teilnahmevoraussetzungen besteht die Möglichkeit, ein persönliches Informationsgespräch mit einem Lehrtherapeuten/einer Lehrtherapeutin zu führen.

Die Mailadressen der LehrtherapeutInnen finden Sie hier.

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Termine

Ausbildung Systemische Therapie

Seminar-Nr.: 17ST-01-00
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: Beginn: September 2017, 1. Seminar: 11.09.-15.09.17

Leitung: S. Baumann, C. Hennecke

Ort: Berlin
für InteressentInnen im Raum Nordostdeutschland

Seminar-Nr.: 17ST-02-00
Übernachtung im Seminarhauskeine Übernachtung erforderlich

Datum: Beginn: November 2017, 1. Seminar: 06.11.-10.11.2017

Leitung: K. Nöcker, S. Theiling

Ort: Horrem bei Kerpen
für InteressentInnen im Raum Nordwestdeutschland

Besonderheit: Bei diesen beiden Therapieausbildungsgruppen besteht die Wahlmöglichkeit zwischen der Übernachtung im Tagungshaus oder abendlicher Heimfahrt. Jede/r TN ist zum Mittagessen und für die Getränkeversorgung über den Tag im Seminarhaus fest angemeldet, diejenigen, die übernachten, auch zum Abendessen. Die Seminare enden jeweils um 18:00 Uhr bzw. am jeweiligen letzten Tag um 12:30 Uhr. Die Triadenarbeit ist bis 18:00 Uhr bereits absolviert. Die eingenommenen Mahlzeiten bzw. ggf. Übernachtungen werden individuell direkt mit dem Tagungshaus vor Ort abgerechnet.

Seminar-Nr.: 18ST-01-00
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: Beginn: November 2018, 1. Seminar: 19.11.-23.11.18

Leitung: C. Terrahe-Hecking, S. Theiling

Ort: Hamm und Georgsmarienhütte
für InteressentInnen im Raum Westdeutschland

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Neu: Wahlmöglichkeit Übernachtung oder Heimfahrt im Ausbildungsort Köln

Die Weiterbildung in Systemischer Therapie 17ST-02-00 (ab November 2017 in Horrem bei Köln; Leitung Karin Nöcker und Stephan Theiling) bietet Ihnen / Dir als Teilnehmer/in die Wahlmöglichkeit zwischen Übernachtung im Tagungshaus oder Heimfahrt. Jede/r TN ist zum Mittagessen und für die Getränkeversorgung über den Tag in Horrem fest angemeldet, diejenigen, die übernachten, auch zum Abendessen. Die Seminare enden jeweils um 18:00 Uhr bzw. am jeweiligen letzten Tag um 12:30 Uhr. Die Triadenarbeit ist bis 18:00 Uhr bereits absolviert. Die eingenommenen Mahlzeiten bzw. ggf. Übernachtungen werden individuell direkt mit dem Tagungshaus vor Ort abgerechnet.

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Die Übernachtung im Seminarhaus wird während des Seminars empfohlen, da abends in ­Triaden (3 Personen) das am Tag Erfahrene mit speziellen inhaltlichen ­Anregungen und ­Impulsen vertieft wird. Alle Teilnehmer werden mit der Anmeldung zum ­Seminar von der Ge­schäfts­­stelle zur Übernachtung und Verpflegung im jeweiligen Seminarhaus angemeldet. Die ­Kosten sind in der Teilnahme­gebühr nicht enthalten. Bei Stornierung von Seminaren durch Teil­nehmer ­müssen diese auch das Seminarhaus absagen.

Für dieses Seminar ist keine Übernachtung erforderlich. Die Tagesstruktur ist entsprechend angepasst, die Seminare enden jeweils um 18.30 Uhr, am Abreisetag meist früher (bitte Einla­dungsschreiben beachten). Alle Teilnehmer ­werden als Tagesgast und zur Verpflegung im jeweiligen Seminarhaus angemeldet. Die Kosten sind in der Teil­nahme­gebühr nicht enthalten. Bei Stornierung von Seminaren durch Teilnehmer ­müssen ­diese auch die ­Verpflegung im Seminarhaus absagen.

Ausbildung Systemische Therapie im Modulsystem

Aufbau der Ausbildung

 

 

 

 

Zertifikat Systemische Beratung

 

 

Anschlussqualifikationen 1 + 23 + 4* + 5*
*) Zur Prüfung der Voraussetzung für die Anschlussqualifikation bitte Bewerbungsunterlagen an die Geschäftsstelle schicken.

 

 

Wahlseminare

4 Seminare à 5 Tage

Supervision
12 Tage
(96 UE à 45 min.)

Intervision
50 UE

Nachgewiesene Praxis
100 protokollierte Stunden
à 60 min.

Eigenarbeit
50 UE

Abschlussarbeit und
AbschlusskColloquium

 

Zertifikat Systemische Therapie

 

Anschlussqualifikationen 2 + 3 + 4

AZAV zertifiziert

Anschlussqualifikation 1
Ausbildung Systemische Therapie im Modulsystem (wenn eine abgeschlossene Ausbildung in einem psychosozialen Beruf vorliegt; Sonderanträge sind über die Geschäftsstelle möglich)
Anschlussqualifikation 2:
Aufbauende Ausbildung Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie
Anschlussqualifikation 3:
Aufbauende Ausbildung Systemisches Counseling
Anschlussqualifikation 4:
Aufbauende Ausbildung Systemische Supervision

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Grundlagen der Ausbildung

Die Ausbildung Systemische Beratung und/oder Therapie im Modulsystem verbindet die Vermittlung theoretischer und praktisch anwendbarer Konzepte mit der Möglichkeit, eigenes Lernen in Vernetzung mit anderen AusbildungsteilnehmerInnen aus ­unterschiedlichsten psychosozialen und anderen beruflichen Kontexten zu gestalten. Darüber hinaus bietet sich eine Gelegenheit, einen individuellen Ausbildungsprozess bei unterschiedlichen DozentInnen sowie unter zeitlichen und/oder regionalen Aspekten zu entwickeln.

Im Modulsystem kann sowohl das Zertifikat Systemische Beratung als auch das Zertifikat Systemische Therapie erworben werden.

Über den Ausbildungszeitraum bilden die drei Ebenen Seminare, Supervisionen und Intervisionsarbeit eine sich gegenseitig ergänzende, aufeinander bezogene wie einander anregende Grundstruktur für einen konstruktiven Lernprozess. Durch die verstärkten Wahlmöglichkeiten in der Ausbildung Systemische Therapie findet eine intensive Auseinandersetzung mit systemischem Denken und Handeln in unterschiedlichen Kontexten statt.

Voraussetzung für den Beginn der Ausbildung im Modulsystem ist die Teilnahme an den Grundlagenkursen I und II.

Werden Seminare mit zwei DozentInnen ausgeschrieben, wird bei nicht ausreichen­der Teilnehmerzahl auf jeden Fall der/die erstgenannte DozentIn das Seminar leiten.

Innerhalb des Modulsystems müssen für das Zertifikat Systemische Beratung vier Vertiefungsseminare (22 Tage), 14 Tage Supervision (112 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten), die begleitende Arbeit in Intervisionsgruppen (80 UE) sowie ein Projektbericht, 30 UE Eigenarbeit und 100 Stunden praktische Tätigkeit nachgewiesen werden. Für den Abschluss in Systemischer Beratung müssen in den Supervisionen zwei Exzerpte, davon ein Exzerpt mit Transkript vorgelegt werden.

Für das Zertifikat Systemische Therapie sind zusätzlich vier Wahlseminare (20 Tage), weitere 12 Tage Supervision (96 UE à 45 Minuten) und 50 UE fortgesetzte Arbeit in Intervisionsgruppen sowie eine Abschlussarbeit (statt des Projektberichts) einschließlich eines Abschlusskolloquiums und insgesamt 200 Stunden nachgewiesene Praxis erforderlich. Für das Zertifikat Systemische Therapie muss in der Supervision mit zwei Systemen live gearbeitet werden (Live-Supervision). Zusätzlich müssen in den Supervisionen insgesamt drei Exzerpte, davon eins mit Transkript erstellt werden. Die bisherigen Supervisionsleistungen in der systemischen Beraterausbildung werden angerechnet. Es wird empfohlen die ­Reihenfolge der Vertiefungsseminare einzuhalten, die Wahlseminare können variabel belegt werden. Das Seminar zur Selbsterfahrung – Entwicklung und Reflexion professioneller Rollen und Aufgaben mit Elementen der Familien(re)konstruktion muss spätestens vor dem Seminar Abschluss von Prozessen: Abschluss – Abschied – Ausblick belegt werden.

Systemische Selbsterfahrung, ggf. Eigentherapie erweitern die persönliche und berufliche Kompetenz. Die Reflexion der persönlichen Entwicklung bekommt über den gesamten Ausbildungszeitraum eine besondere Bedeutung.

Die Absolventen der Ausbildung erfüllen mit dem Zertifikat Systemische Beratung oder Systemische Therapie von unserem Institut die Standards der Systemischen Gesellschaft (Dachverband) zur Zertifizierung. Nach Abschluss der Ausbildung im offenen Modulsystem besteht die Möglichkeit, die aufbauenden Ausbildungen Systemische Supervision, Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie, Systemisches Counseling oder Systemisches Coaching anzuschließen.

Die Teilnahme an Veranstaltungen zur Systemischen Beratung und/oder Therapie in anderen Fortbildungseinrichtungen, Fachhochschulen und/oder Universitäten kann nach Antragstellung in Einzelfällen auf die Ausbildungen Systemische Beratung oder Systemische Therapie angerechnet werden.

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Seminarinhalte und Termine

Vertiefungsseminar: Auftragsklärung und Prozessgestaltung

4 Tage

  • Ankoppeln an Systeme
  • Bedeutung von Zuweisungskontexten und das Arbeiten in Dreieckskontrakten
  • Auftragsklärung und Kontraktgestaltung als prozessbegleitendes Instrument in der Beratung/Therapie
  • Zugehörigkeit zu verschiedenen Systemen und die Balancierung der mit verschiedenen Rollen verbundenen Anforderungen
  • Systemische Modelle der Veränderung
  • Prozessorientierte Gestaltung der Beratung durch die Arbeit mit Hypothesen und Metareflexion
Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17MS-01-02
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 04.04.-07.04.17

Ort: Bergkirchen/Nähe Hannover

Leitung: D. Haase

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17MS-01-03
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 23.10.-26.10.17

Ort: Karlsruhe

Leitung: C. Klütmann

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-01-01
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 22.01.-25.01.18

Ort: Bad Wimpfen am Neckar

Leitung: A. Pannen-Burchartz

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-01-02
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 10.07.-13.07.18

Ort: Herzogenrath/Nähe Aachen

Leitung: M. Pestinger

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-01-03
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 05.11.-08.11.18

Ort: Georgsmarienhütte

Leitung: T. Pinkall

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Vertiefungsseminar: Selbsterfahrung – Entwicklung und Reflexion professioneller Rollen und Aufgaben mit Elementen der Familien(re)konstruktion

2 x 5 Tage oder 1 x 10 Tage

Das Seminar stellt die professionelle Selbsterfahrung im systemischen Feld in den Vordergrund und bietet Gelegenheit, persönliche und berufliche Entwicklung im Kontext familiärer und anderer sozialer Bezüge sowie historischer Zusammenhänge zu reflektieren.
Dabei werden narrative Prozesse der Konstruktion, Dekonstruktion und Rekonstruktion angeregt, die Zugänge zu eigenen Kräften und Potenzialen ermöglichen, Autonomie und Bezogenheit als Bestandteile eines selbstverantwortlichen und selbstfürsorglichen Lebens fördern und damit ein multistabiles Wissen um das eigene Selbst im Sinne von bewusst gelebten Werten, Haltungen, Denk- und Verhaltensmustern unterstützen.
In der Übertragung auf die professionelle Rolle als BeraterIn und/oder TherapeutIn stellt dies eine wesentliche Voraussetzung dar, um KlientInnen ein nützliches und professionelles Beziehungs­angebot machen zu können.

Das Seminar kann von allen InteressentInnen gebucht werden, die in professionellen Beratungskontexten tätig sind oder auch schon eine andere therapeutische Ausbildung haben.

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17SE-01-00
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 27.03.-31.03.17, 23.10.-27.10.17

Ort: Horrem / Nähe Kerpen, Leichlingen

Leitung: D. Haase, A. Pannen-Burchartz

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17SE-02-00
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 23.10.-01.11.17

Ort: Mallorca (Nähere Informationen über die Geschäftsstelle)

Leitung: C. Terrahe-Hecking, S. Theiling

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17SE-03-00
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 29.11.-08.12.17

Ort: Grasellenbach/Odenwald (Parallel zur systemischen Selbsterfahrung bieten wir in diesem Seminar kontinuierlich Achtsamkeitsübungen an. Die Teilnahme an den Übungen ist freiwillig.)

Leitung: H. Böser, T. Pinkall

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18SE-01-00
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 23.04.-27.04.18, 08.10.-12.10.18

Ort: Bad Wimpfen am Neckar

Leitung: A. Pannen-Burchartz, T. Pinkall

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18SE-02-00
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 10.09.-14.09.18, 14.01.-18.01.19

Ort: Wardenburg/Nähe Oldenburg

Leitung: C. Hennecke, C. Klütmann

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18SE-03-00
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 31.10.-09.11.18

Ort: Mallorca (Nähere Informationen über die Geschäftsstelle)

Leitung: S. Theiling, C. Terrahe-Hecking

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Vertiefungsseminar: Krisen in Systemen

4 Tage

  • Krisen als besondere Phasen in der Entwicklung von Systemen
  • Systemisches Verständnis von Krisen und dem Ablauf von Krisenprozessen
  • Formen von Krisen
  • Gestaltung von Beratungsprozessen in Krisen: Bedeutung von Rahmung, Sicherheit, Möglichkeiten und Grenzen
  • Resilienz und Möglichkeiten der ressourcenorientierten Arbeit mit dem Modell der Resilienz in der Beratung/Therapie
  • Bedeutung von Self-care der Beraterin/des Beraters in der Begleitung von Krisen
Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17MS-02-02
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 29.05.-01.06.17

Ort: Bad Wimpfen am Neckar

Leitung: A. Pannen-Burchartz

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17MS-02-03
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 06.11.-09.11.17

Ort: Georgsmarienhütte/Nähe Osnabrück

Leitung: T. Pinkall

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-02-01
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 12.03.-15.03.18

Ort: Bergkirchen/Nähe Hannover

Leitung: D. Haase

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-02-02
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 25.06.-28.06.18

Ort: Horrem / Nähe Kerpen

Leitung: K. Nöcker

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-02-03
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 05.11.-08.11.18

Ort: Zell am Main/Nähe Würzburg

Leitung: C. Klütmann

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Vertiefungsseminar: Abschluss von Prozessen: Abschluss – Abschied – Ausblick

4 Tage

  • Beendigung von Beratungs- und Therapiesettings, Kontrakte
  • Eigene Abschiedsmuster und -erfahrungen und die der KlientInnen
  • Einsatz zirkulärer und hypothetischer Fragen, Abschlussfragen
  • Rituale zu Abschluss, Übergängen, Integration und Abschied
  • Abschlussinterventionen, Abschlusskommentare
  • Ein systemischer Blick auf Trauer und die Auseinandersetzung mit Sterben und Tod
  • Persönliche Standortbestimmung, Bilanzierung und Ausblick
Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17MS-03-02
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 17.07.-20.07.17

Ort: Jülich/Nähe Aachen

Leitung: A. Klink

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 17MS-03-03
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 20.11.-23.11.17

Ort: Bergkirchen/Nähe Hannover

Leitung: D. Haase

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-03-01
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 26.02.-01.03.18

Ort: Berlin

Leitung: T. Pinkall

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-03-02
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 17.09.-20.09.18

Ort: Vallendar bei Koblenz

Leitung: E. Kaiser-Nolden

Vertiefungsseminar

Seminar-Nr.: 18MS-03-03
Übernachtung im Seminarhaus

Datum: 11.12.-14.12.18

Ort: Zell am Main/Nähe Würzburg

Leitung: A. Pannen-Burchartz

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Die Übernachtung im Seminarhaus wird während des Seminars empfohlen, da abends in ­Triaden (3 Personen) das am Tag Erfahrene mit speziellen inhaltlichen ­Anregungen und ­Impulsen vertieft wird. Alle Teilnehmer werden mit der Anmeldung zum ­Seminar von der Ge­schäfts­­stelle zur Übernachtung und Verpflegung im jeweiligen Seminarhaus angemeldet. Die ­Kosten sind in der Teilnahme­gebühr nicht enthalten. Bei Stornierung von Seminaren durch Teil­nehmer ­müssen diese auch das Seminarhaus absagen.

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Themenseminare

4 x 5 Tage

Für das Zertifikat Systemische Therapie im Rahmen der Ausbildung im Modul­system sind vier Wahlseminare zu absolvieren. Die Wahlseminare können im Ausbildungsprozess zu jedem Zeitpunkt nach den Grundlagenseminaren besucht werden.

Im jährlichen Wechsel werden unterschiedliche Seminarthemen zur freien Auswahl angeboten.

Themenseminare 2017

Themenseminare 2018

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Kosten

Die Ausbildung kostet 2017 insgesamt

für Systemische Beratung: € 4.704,-.
Darin enthalten sind alle Kosten für Grundlagen- und Vertiefungsseminare, Supervisio­nen sowie die Aufnahme- und Zertifikatsgebühr:
Grundlagenseminar I und II: € 768,-
Seminar Selbsterfahrung: € 1.010,-
3 Seminare (12 Tage): € 1.212,-
Supervision (14 Tage): € 1.414,-
Aufnahme-, Verwaltungs- und Zertifikatsgebühr: € 300,-

Nicht enthalten sind die Kosten im Seminarhaus*.

Bei der Anschlussqualifikation zur „Systemischen Therapeutin“ fällt eine zusätzliche Verwaltungsgebühr in Höhe von € 150,- an.

für Systemische Therapie: € 7.836,-.
Darin enthalten sind alle Kosten für Grundlagen-, Vertiefungs- und Wahlseminare, ­Supervisionen, Kolloquium sowie die Aufnahme- und Zertifikatsgebühr:
Grundlagenseminar I und II: € 768,-
Seminar Selbsterfahrung: € 1.010,-
3 Seminare (12 Tage):  € 1.212,-
4 Wahlseminare (20 Tage): € 1.920,-
Supervision (26 Tage): € 2.626,-
Aufnahme-, Verwaltungs- und Zertifikatsgebühr: € 300,-

Hier finden Sie Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten der Ausbildung.

*Alle Teilnehmer werden mit der Anmeldung zum Seminar von der Geschäfts­stelle zur Übernachtung und Verpflegung im jeweiligen Seminarhaus angemeldet. Die Übernachtung im Seminarhaus wird während eines Seminars empfohlen. Die Kosten sind in der Teilnahme­gebühr nicht enthalten. Bei Stornierung von Seminaren durch Teilnehmer müssen diese auch das Seminarhaus absagen.

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Teilnahmevoraussetzungen

  • Abgeschlossene Berufsausbildung (für das Zertifikat Systemische Beratung) oder abgeschlossene Ausbildung in einem psychosozialen Beruf i.d.R. mit Hochschul- oder Fachhochschul­abschluss (für das Zertifikat Systemische Therapie)
  • Zwei Jahre Berufspraxis
  • Möglichkeit zur praktischen Arbeit mit sozialen Systemen (in beratenden und therapeutischen Praxisfeldern)
  • Anmeldung mit Bewerbungsunterlagen bei der Geschäftsstelle

Über eine Anerkennung systemischer Weiterbildung in anderen Zusammenhängen (z.B. Hochschule oder anderes Ausbildungsinstitut) kann im Einzelfall entschieden werden.


Informationsgespräche

Bei offenen Fragen und Abklärung von Teilnahmevoraussetzungen besteht die Möglichkeit, ein persönliches Informationsgespräch mit einem Lehrtherapeuten/einer Lehrtherapeutin zu führen.

Die Mailadressen der LehrtherapeutInnen finden hier.

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Anmeldeverfahren


Zum Anmeldeverfahren

 

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Quereinstieg in die Ausbildung Systemische Therapie im Modulsystem

Sie können bei uns eine an einem anderen Ausbildungsinstitut begonnene Ausbildung auch fortsetzen und das Zertifikat „Systemische Therapeutin“ erlangen.

Teilnahmevoraussetzung

  • SG- oder DGSF-Weiterbildungsnachweis „Systemische Beratung“
  • Einreichen der Unterlagen bzw. Antrag auf Anerkennung bei der Geschäftsstelle
  • Möglichkeit zur praktischen Arbeit mit sozialen Systemen

Inhalte der Ausbildung für „Quereinsteiger“

  • 4 Themenseminare
  • Falls nur 5-tägige Selbsterfahrung vorliegt, weitere 5 Tage Selbsterfahrung
  • (diese gilt dann als 1 Themenseminar)
  • 12 Tage Supervision
  • 50 UE Intervision
  • Nachgewiesene Praxis: 100 protokollierte Stunden à 60 min.
  • Eigenarbeit 50 UE
  • Abschlussarbeit und Abschlusskolloquium

Kosten

Gesamtsumme „Quereinsteiger“: € 3.432,-

Anmeldeverfahren


Zum Anmeldeverfahren

 

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Feste Gruppe

Modulsystem

Ausbildungsdauer

Überschaubarer Zeitrahmen von 3 bis 3,5 Jahren.

Selbstgestaltete Ausbildungsdauer. In dieser Variante ist sowohl eine Dauer von 3,5 Jahren in der systemischen Therapieausbildung als auch eine Streckung der Ausbildungen über mehrere Jahre möglich.

Ablauf und Ausbildungsorte

Der Seminarort ist festgelegt, die Seminarzeiten, die Supervisionen und Intervisionsgruppen sind ebenfalls festgelegte Termine.

Eine regionale Auswahl der verschiedenen Seminare wird angeboten. Die Seminare finden in der ganzen BRD statt. Die festgelegte Abfolge der Seminare ist dem eigenen Zeitmanagement und Prozess überlassen.

Dies bedeutet für die TeilnehmerInnen eine überschaubare Struktur. Der Ablauf der Seminarfolgen steht fest. Diese Abfolge ist auch als Abbild des Spannungsbogens einer fortlaufenden Beratung oder Therapie oder als Prozess einer Einzelberatung, zu verstehen: Zugangswege, Prozessgestaltung, Familien(re)konstruktion, Paare, Elternschaft, Familie, Krisen, Abschluss, Ausblick. Die einzelnen Seminarinhalte und der Einzel- und Gruppenprozess bilden das Werkzeug für das beraterische und therapeutische Arbeiten in der Praxis im systemischen therapeutischen Kontext.

Ausbildungsgruppen

In den Gruppen kann in besonderer Weise Nähe, Verbindlichkeit und Vertrautheit und Getragensein entstehen. Diese Sicherheit bietet viel Raum für eigene Selbsterfahrung und therapeutische Wachstumsprozesse. Lernerfahrungen in vertrautem Umfeld unterstützen und verstärken die Experimentierfreudigkeit in den Anwendungen des Gelernten.

Die Gruppe bietet Konstanz und Dichte und kann gut als basecamp genutzt werden.

Die Supervisions- und Intervisionsgruppen sind feste Größen in der Modul-Ausbildung. Jede/r TeilnehmerIn ist für die Dauer der Ausbildung in einer festen Supervisionsgruppe, die ihrer/seiner Wohnregion nahe ist. Das Gleiche gilt auch für die Intervisionsgruppen.

In den verschiedenen Seminaren treffen die TeilnehmerInnen auf „alte“ und auf neue AusbildungsteilnehmerInnen. In jedem Seminar beginnt ein neuer Gruppenprozess. Die eigene Geschichte wird wieder neu erzählt. Beziehungen und Bindungen entstehen neu. Dies bedeutet, dass die TeilnehmerInnen immer wieder eine Neugier auf den Anderen, das Andere erleben.

Zusätzlich begegnen sich in den Seminaren TeilnehmerInnen aus ganz unterschiedlichen Professionalitäten und Arbeitsbereichen. Dies bietet ein gutes Lernen und Kennenlernen von anderen Settings.

Dozenten

Eine beständige Beziehung zu den Lehrtherapeuten und zu den Gruppenteilnehmern bietet einen Raum für eigene Lebensthemen.

In dieser Ausbildungsform können die TeilnehmerInnen viele LehrtherapeutInnen und deren Arbeits- und Ausbildungsstile kennenlernen.

Gemeinsames Lernen

In guter Lernatmosphäre, die auch Kritisches zulässt, krisenbeständig ist und eine gegenseitige Förderung ermöglicht, gelingt Entwicklung, können kreative Phantasien zum systemischen Arbeiten entstehen.

Diese Form des Lernens regt Phantasie und Kreativität und Wachstum in der eigenen Arbeit an.