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Black-Box-Methoden: Wie man Prozesse ohne Wissen um das Problem sinnvoll begleiten kann

Unter Black-Box-Methoden verstehen wir innovative systemische Methoden, bei denen die ProzessbegleiterInnen (oder TherapeutInnen) das Problem der KlientInnen nicht kennen, oder es nicht in Worte gefasst werden kann. Bei dieser Art der Arbeit tritt Sprache zurück, vielmehr wird das körperliche, emotionale und Sinnes-Wissen genutzt. Diese Verfahren sind u.a. nützlich, weil die menschliche Hypothesenbildung, die sonst am Anfang jedes Beratungsprozesses stünde, häufig vorurteilsbehaftet oder durch Projektionen verzerrt ist.
In diesem Workshop wollen wir dazu einladen, verschiedene klassische und von uns kürzlich entwickelte Black-Box-Methoden auszuprobieren und gemeinsam neue, auf die eigene professionelle Beratungssituation bezogene, zu entwickeln.

*Wie verändert Sprache die Prozessbegleitung und Hypothesenbildung?
*Hypothesen verwerfen statt heiraten: Wie kann ich Ungewissheit aushalten?
*Wie kann ich unbewusste, nicht-sprachliche Erfahrungen nutzbar machen (Priming- und Embodiment)?
*Wie werden bekannte Methoden zu Black-Box-Methoden?
*Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren.....
Black-Box-Methoden: Wie man Prozesse ohne Wissen um das Problem sinnvoll begleiten kann

Seminar-Nr.: 20TS-07-00

Kursbezeichnung: Black-Box-Methoden: Wie man Prozesse ohne Wissen um das Problem sinnvoll begleiten kann

Datum: 30.11.2020 - 03.12.2020

Leitung: Karin Nöcker, Jens Förster

Ort: Horrem / Nahe Kerpen

Gebühr: 396,00 €