Sonderseminare der DozentInnen

Die Sonderseminare können als Einzelseminare von allen InteressentInnen gebucht werden. Sie gelten nicht als Bestandteil der Ausbildungen.

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> 3x3 ACT - systemisch: Akzeptanz- und Commitmenttherapie

3x3 ACT - systemisch: Akzeptanz- und Commitmenttherapie

ACT ist ein handlungsorientierter Psychotherapieansatz, der in den letzten Jahren vor allem in Amerika und Australien entwickelt wurde. Er kann als Brücke zwischen der Systemischen Therapie und der Verhaltenstherapie verstanden werden. Die Schwerpunkte dieses Ansatzes, der auf Achtsamkeitspraxis basiert, sind die Arbeit mit Akzeptanz und Werten sowie die konkrete Umsetzung dieser Themen durch eigenes Handeln. ACT regt dazu an, den Umgang mit Leiden neu zu erleben, verbunden mit Anerkennung, Akzeptanz und dem Vorhaben, sich vom Leiden nicht davon abhalten zu lassen, das Leben zu leben, das ich leben möchte.

ACT ist ein störungsunspezifisches Therapiemodell, dessen Wirksamkeit in vielen Studien bei den unterschiedlichsten Symptomen (Angst, Depression, Trauma, Sucht etc.) nachgewiesen werden konnte. Dabei lassen sich viele Vorgehensweisen sowohl vor dem Denkmodell von ACT wie vor einem systemisch-konstruktivistischen Hintergrund verstehen. Beide Ansätze miteinander im Dialog zu sehen, in ihrer Ähnlichkeit und Unterschiedlichkeit zu nutzen und sie weiterzuentwickeln ist unser Anliegen mit dieser Sonderseminarreihe.

Die Seminare beginnen jeweils am ersten Tag um 11.00 Uhr und enden am dritten Tag um 16.00 Uhr.

3x3 ACT-Systemisch: Akzeptanz- und Commitmenttherapie

Seminar-Nr.: 17SL-03-00

Datum: 01.02.-03.02.2017
12.06.-14.06.2017
13.12.-15.12.2017

Leitung: Hagen Böser, Tom Pinkall, Mirjam Tanner, Judith Alder

Ort: Grasellenbach i. Odenwald

Gebühr: 930,00 €

Nach oben

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Brust oder Keule - ergeben zwei Teile ein Ganzes?

Brust oder Keule - ergeben zwei Teile ein Ganzes?

Systemtheorie und Oecotrophologie, zwei Disziplinen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, oder? Was kann die eine von der anderen lernen und wie passt die eine zur anderen?

Unseren Körper als ein System in Wechselwirkung zu betrachten ist nicht neu. Unsere Erfahrung zeigt darüber hinaus: Der Systemische Beratungsansatz ist eine gute Ergänzung zur Ernährungsberatung und eröffnet neue Potenziale. Und umgekehrt eröffnen die Ansätze der Ernährungswissenschaft ein spannendes Feld für die Arbeit mit unseren Kunden-/Klientensystemen. Wir wollen mit Ihnen die Disziplinen verknüpfen und hilfreiche neue Denkansätze für uns und unsere Arbeit entwickeln. Welche Rolle spielt Ernährung in unseren Leben? Was wissen wir über das Zusammenspiel von dem, was und wie wir essen einerseits und unserem Lebensgefühl andererseits?

  • Was „nährt“ unseren Selbstwert - Arbeiten mit Entwicklungsorientierten Perspektiven
  • Multiperspektivisches Arbeiten, wer oder was beeinflusst unsere Ernährung?
  • Welches Vermächtnis finden wir in der Mehrgenerationenperspektive?
  • Persönliche Emergenz als eine kraftvolle Idee für eine gesunde Ernährung, die gestaltet werden kann
Brust oder Keule - ergeben zwei Teile ein Ganzes?

Seminar-Nr.: 17SL-05-00

Datum: 04.04.2017 - 06.04.2017

Leitung: Christopher Klütmann, Anja Tanas

Ort: Edertal / Nahe Kassel

Gebühr: 330,00 €

Nach oben

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Immer wieder - Achtsamkeit

Immer wieder - Achtsamkeit

Ein Übungswochenende zum Lernen, Vertiefen und Weitermachen

Seit einiger Zeit vermitteln wir die Verbindung von Achtsamkeitspraxis und Systemischer Beratung und Therapie in Seminaren und Workshops. Dabei sind kognitives Verstehen und Reflexion im Denken ein Teil, das Üben allein oder mit mehreren ein anderer.

Mit diesem Wochenende wollen wir allen, die eine unserer Veranstaltungen besucht haben oder sich bereits mit Achtsamkeitspraxis beschäftigt haben, bereits zum vierten Mal die Möglichkeit anbieten, gemeinsam weiter Erfahrungen mit der Praxis zu sammeln und auszutauschen. Dabei werden wir auch weitere Übungen auf vertrauten Grundlagen vorstellen und immer wieder neu beginnen.

Wie in den Seminaren spielt die Verbindung systemischer Haltung und Methodik mit denen von ACT (acceptance and commitment therapy) und MBSR (mindfulness based stress reduction) eine zentrale Rolle.

Wir haben uns entschieden, das Seminar auf Spendenbasis anzubieten und es so mit einem Engagement für ein Projekt in Sierra Leone zu verbinden, das die Arbeit mit schwer traumarisierten Mädchen mit ACT aufbaut. Das wird vom ganzen Institut getragen, weil auch die Verwaltung damit ihren Anteil spendet. Nähere Informationen dazu geben wir auf Anfrage vorab oder beim Seminar.

Das Seminar beginnt am Freitag um 18 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen sowie einer Abendeinheit und endet am Sonntag um 16 Uhr.

Wir freuen uns auf ein WiederNeuSehen!

Immer wieder ... Achtsamkeit.

Seminar-Nr.: 17SL-06-00

Datum: 21.04.2017 - 23.04.2017

Leitung: Hagen Böser, Julia Strecker

Ort: Grasellenbach im Odenwald

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Wir verlieren, was wir lieben Die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens in Therapie und Beratung

Wir verlieren, was wir lieben Die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens in Therapie und Beratung

Die Diagnose einer schweren Krankheit oder der Verlust einer wichtigen Person sind oftmals die ersten Auslöser, die die eigene Endlichkeit zu einer emotional spürbaren Realität machen. Dies ist umso einschneidender, wenn diese Konfrontation zu einem Zeitpunkt im Leben stattfindet, in dem man den Tod noch nicht erwartet.

Genau so, wie die Auseinandersetzung mit dem Lebensende von vielen Menschen bewusst oder unbewusst verschoben wird, ist sie auch in Therapien und Beratungen selten Thema. Aus der Sorge, einen Patienten/Klienten oder sich selbst zu überfordern, wird das Thema oftmals lange vermieden oder ganz tabuisiert. Die Unsicherheit, wie die Auseinandersetzung mit Endlichkeit gelingen kann, sind Gründe für die Vermeidung.

Neben der Perspektive der systemischen und existenziellen Psychotherapie kommen Methoden der Akzeptanz-Commitment-Therapie und Logotherapie zum Einsatz, die in praxisorientierten Übungen erfahren werden.

Wir verlieren, was wir lieben.

Seminar-Nr.: 17SL-07-00

Datum: 07.06.2017 - 09.06.2017

Leitung: Hagen Böser, Judith Alder

Ort: Horrem / Nahe Kerpen

Gebühr: 330,00 €

Nach oben

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Schuldistanz konstruktiv begegnen

Schuldistanz konstruktiv begegnen

Systemische Perspektiven auf Schulvermeidung, sozialen Rückzug und Mobbing

PädagogInnen und TherapeutInnen in Beratungsstellen, Schulen, Einrichtungen der ambulanten Jugendhilfe sowie Kliniken und Praxen (KJP) sind zunehmend mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die der Schule den Rücken kehren oder aber sich selbst als isoliert und „gemobbt“ beschreiben. LehrerInnen, Eltern und BeraterInnen sehen hilflos auf SchülerInnen, die sich verweigern oder zurückziehen, und sind verunsichert, wenn dieser Rückzug beispielsweise noch von psychosomatischen Beschwerden begleitet wird. Zwischen Elternhaus, Schule, BeraterIn und Kind entsteht dann nicht selten ein Spannungsfeld, das zunehmend von Aggression, Verzweiflung und Verantwortungsdiffusion getragen ist.

Das Seminar führt in den Themenkreis von „Schulverweigerung“ , „Schulphobie“ und „Mobbing“ ein und vermittelt konkrete Methoden und Perspektiven, um Eltern und betroffene SchülerInnen dabei zu stärken, den Ängsten, Vermeidungsmustern und beschämenden Begegnungen konstruktiver zu begegnen und Kooperationsnetzwerke zu initiieren.

Spezifische Interventionen für betroffene SchülerInnen und ihre Schulklassen werden ebenso vorgestellt wie Gruppenkonzepte für SchülerInnen und betroffene Eltern. Dabei orientiert sich das Seminar zum einen an dem konzeptionellen Zugang der Elterlichen und Professionellen Präsenz und des Gewaltlosen Widerstandes (Omer/v. Schlippe), das besonders für die Dynamik dieses Problem- und Lösungsfeldes geeignet ist, sowie an umfangreichen Erfahrungen mit spezifischen Konzepten systemischen Zuschnitts, die an der Kinder- und Jugendpsychiatrie Wunstorf für „Schulvermeider“ vom Referenten entwickelt wurden.

Schuldistanz konstruktiv begegnen

Seminar-Nr.: 17SL-08-00

Datum: 12.06.2017 - 14.06.2017

Leitung: Dennis Haase

Ort: Hamm in Westfalen

Gebühr: 303,00 €

Nach oben

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Die Genauigkeit der Sprache und ihre Auswirkung auf Therapie, Beratung und Supervision

Die Genauigkeit der Sprache und ihre Auswirkung auf Therapie, Beratung und Supervision

Therapie, Beratung und Supervision spielen sich weitgehend im Bereich von Sprache ab. Man kann verschiedene Arten therapeutisch-supervisorischen Sprechens unterscheiden – z.B. metaphorisches, problem- versus lösungsorientiertes oder nondirektives versus direktives. Das Ergebnis jedes Gespräches hängt auch vom Stil gewählter Sprachfiguren ab. Auch wenn der Philosoph Gadamer sagt, wir führen nicht das Gespräch, sondern das Gespräch führe uns, entscheiden TherapeutInnen, BeraterInnen und SupervisorInnen doch, welchen Stil sie bevorzugen und benutzen.

Im Seminar soll vermittelt, gezeigt und geübt werden:

  • Eine Sensibilisierung für jeweils vorherrschende oder von den Beteiligten gewählte Sprachstile - bei sich und bei anderen.
  • Eine Unterscheidung zwischen „Klartext“ und anderen Spielerstilen (z.B. metaphorischen). Zum Klartext gehört die Fähigkeit, aus „verdichtetem Sprechen“ eine „verdünnte Sprache“ zu machen. Was damit gemeint ist, wird ebenso vermittelt wie die Grammatik und die Regeln von Klartext.

Wir werden uns das alles in den verschiedenen konzeptuellen und praktischen Varianten ansehen und üben: Anhand von gezeigtem Material, bei der Erforschung des eigenen Sprachspiels, als Beobachtungsinstrument bei der Beobachtung von Gesprächen anderer und im Rollenspiel.

Die Genauigkeit der Sprache und ihre Auswirkung auf Therapie, Beratung und Supervision

Seminar-Nr.: 17SL-09-00

Datum: 27.06.2017 - 30.06.2017

Leitung: Hans Lieb

Ort: Grasellenbach im Odenwald

Gebühr: 440,00 €

Nach oben

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Eye Movement Desensitization and Reprocessing

Zwei-Tages-Seminar für EinsteigerInnen

EMDR ist eine zeitsparende, umfassende und wunderbare Methode zur Behandlung traumatischer Erfahrungen. Sie wurde 1987 von Francine Shapiro (USA) entwickelt. In diesem Seminar werden Grundlagen vermittelt.

Für die Ausbildung zur EMDR Therapeutin bei der Europäischen Gesellschaft für Traumatherapie werden diese Tage angerechnet.

Eye Movement Desensitization and Reprocessing - EMDR

Seminar-Nr.: 17SL-10-00

Datum: 27.06.2017 - 28.06.2017

Leitung: Angelika Pannen-Burchartz, Andrea Höppner

Ort: Zell am Main / Nahe Würzburg

Gebühr: 300,00 €

Nach oben

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Begegnung mit Herrn Tur Tur

Begegnung mit Herrn Tur Tur

Kultursensible Beratung

Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer sind mit Emma unterwegs in fremden Ländern. Da entdecken sie am Horizont etwas Furchterregendes: einen gewaltigen Riesen (Herr Tur Tur), so groß, dass sogar die höchsten Berge neben ihm wir Streichholzschachteln aussehen würden. Jim Knopf bekommt schreckliche Angst. Er hält den Schein-Riesen für ein Ungeheuer...

Migration und Flucht verändern unseren Alltag. Fremdes, Unbekanntes begegnet uns im privaten und öffentlichen Raum und stellt unser professionelles Handlungsvermögen auf die Probe. Welche Möglichkeiten bietet systemisches Denken und Handeln, mit dieser besonderen Herausforderung umzugehen?

Wir laden ein zu einer Annäherung an und Begegnung mit fremden Kulturen im Kontext von Beratung. Wir beschäftigen uns mit folgenden Fragestellungen:

  • Was sind Stolpersteine und Hindernisse, die Menschen mit Migrationshintergrund einen Zugang zur Beratung erschweren?
  • Was sind Zugangangswege aus systemischer Sicht?
  • Was verstehen wir unter migrations- und kultursensibler Haltung des Beraters/der Beraterin?
  • Wie können wir mit kulturellen Unterschieden, Normen und Werten umgehen?
  • Was sind interkulturelle Kompetenzen?
  • Kommunikative Muster
  • Kultur als Ordnungsprinzip
Begegnung mit Herrn Tur Tur - kultursensible Beratung.

Seminar-Nr.: 17SL-11-00

Datum: 28.06.2017 - 30.06.2017

Leitung: Karin Nöcker, Guido Nöcker

Ort: Horrem / Nahe Kerpen

Gebühr: 330,00 €

Nach oben

Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Kinder- und Jugendlichentherapie: Hier sowohl systemisch als auch störungsspezifisch

Kinder- und Jugendlichentherapie: Hier sowohl systemisch als auch störungsspezifisch

Auch für die Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie steht eine Wende an: Wenn sie in das Gesundheitswesen will, muss sie mit Diagnosen operieren. Das führt sie in ein Dilemma: Verwendet sie Diagnosen, verletzt sie ihre systemische Identität. Werden sie abgelehnt, schießt sie sich zum einen aus dem Gesundheitswesen hinaus und versäumt die Chance, Nutzen aus dem diagnosespezifischen Wissen und Können anderer Richtungen zu ziehen. Die systemische Perspektive braucht hier neue kreative Wege zur Lösung dieses Dilemmas. Von daher soll dieses Seminar verhelfen, Diagnosebilder sowohl mit einer systemischen als auch störungsspezifischen Brille begegnen zu können. Ziel ist es, „auf einer breiten Klaviatur“ denken und handeln zu können: In der Diagnostik, Beratung und Therapie.

  • Was können die Perspektiven systemisch/störungsspezifisch voneinander lernen, wo sollen sie sich abgrenzen?
  • Systemische Kompetenz zur Arbeit im „Land der Störungen“, u.a. zur Dekonstruktion diagnostischer Landkarten sowie Nutzung der Perspektive Störung, Symptom, Krankheit und Behandlung
  • (Wie) Geht das miteinander z.B. bei AD(H)S, Trauma, Depression, Ängsten, Ritzen?
    Kinder- und Jugendlichentherapie: Hier sowohl systemsich als auch st%C3%B6rungsspezifisch Kinder- und Jugendlichentherapie: Hier sowohl systemsich als auch Kinder- und Jugendlichentherapie: Hier sowohl systemsich als auch st%C3%B6rungsspezifisch

    Seminar-Nr.: 17SL-12-00

    Datum: 03.07.2017 - 06.07.2017

    Leitung: Stephan Theiling

    Ort: Melle / Nahe Osnabrück

    Gebühr: 404,00 €

    Nach oben

    Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> SYSTEMISCHE FRISCHZELLENKUR: Den systemischen Handwerkskoffer öffnen

    SYSTEMISCHE FRISCHZELLENKUR: Den systemischen Handwerkskoffer öffnen

    Im alltäglichen Arbeiten entwickeln sich bewährte Arbeitsstrategien, an die wir uns zunehmend gewöhnen. Dadurch kann Vielfalt eingeschränkt werden und können Wege zu einem Teil unserer Ressourcen blockiert sein.

    Ziel des Seminars ist es, mit Vielfalt zu experimentieren, Altes aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und Neues auf seine Brauchbarkeit für den eigenen beruflichen Kontext zu überprüfen.

    Es werden systemische Methoden aufgefrischt, vertiefend geübt, neue vorgestellt sowie ein Transfer auf die jeweiligen Arbeitskontexte angeregt. Das Methodenspektrum bezieht sich auf systemische Einzel-, Paar-, Gruppen- und familientherapeutische Settings:

    • Schutzengel-Modell
    • Tetralemma, Problemaufstellung, FragenStellen, Glaubenspolaritätenaufstellung
    • Wirklichkeits-, Möglichkeits- und Zielräume (Raummodell)
    • Systemische Fragetechniken
    • Hypothesen-Fragen-Transfer
    • Reflecting Team in Variationen
    • Systemblume
    • Formen der Systembeschreibung
    • Auftragskarussell
    • MIT
    • Achtsamkeitspraxis
    • Ressourcenfokussierung
    • Werte-Kompass
    • Timeline-Arbeiten
    • Stopp-Interventionen
    • Anleitung zum Gesundheitsbild
    • Systemisches Problemverständnis
    • Ambivalenzwippe

    Aus dieser Speisekarte wählen die TeilnehmerInnen ihr eigenes Menü. Zur Verfeinerung sind Fälle aus der eigenen Praxis erwünscht, jedoch nicht notwendig. Dieser Kurs richtet sich an TeilnehmerInnen mit systemischer Vorerfahrung.

    Systemische Frischzellenkur: Den systemischen Handwerkskoffer %C3%B6ffnen.

    Seminar-Nr.: 17SL-13-00

    Datum: 04.07.2017 - 07.07.2017

    Leitung: Hagen Böser

    Ort: Horrem / Nahe Kerpen

    Gebühr: 480,00 €

    Nach oben

    Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Relax - nothing is under control

    Relax - nothing is under control

    Von der Angst-Störung zur Lebendigkeit im unsicheren Raum

    Dies ist das erste in einer Reihe von Seminaren zum Therapieschulen übergreifenden Umgang mit Störungsbildern in Therapie und Beratung.

    Angst als generelles Phänomen und die verschiedenen Formen der Angststörungen werden im Zentrum des Seminars stehen. Dabei wird es um folgende Schwerpunkte gehen:

    • „Angst“, „Störung“ und Symptome aus systemischer Sicht
    • Verschiedene Methoden zur Arbeit mit akuten Angstzuständen und generalisierten Ängsten und Sorgen
    • Von der verhaltenstherapeutischen Exposition zur hilfreichen Begegnung mit sich im Ausnahmezustand – auch wenn das Nervensystem verrückt spielt
    • Ich, die Angst und wer noch? Hypnosystemisch-ressourcenorientierte Anteilearbeit
    • Und was ist mit der Wut? - Über mögliche Antagonisten der Angst
    • Die Beziehung zum Symptom: Symptom - Abwerter - Beobachter
    • Existenzielle Dimension: Die Begegnung mit Vergänglichkeit, Verwundbarkeit und sozialem Verstoß verstehen lernen. Wie kann dies zur verbindenden Dimensionen unseres Menschseins werden?
    • Hypnotisiert von der Angst? Was macht mir als BeraterIn und TherapeutIn Angst? Was macht mir Angst und Sorge bei der Arbeit mit KlientInnen mit starken Ängsten? Wie gehe ich damit in mir und in dem Beratungs-/Therapiesetting kompetent und nährend um?

    Unser Vorgehen besteht aus einer Mischung von kurzen Theorieeinheiten, wenigen Demonstrationen, viel Raum für Übungsmöglichkeiten mit den vorgestellten Techniken in Kleingruppen sowie Selbsterfahrungsanteilen, um dem eigenen Umgang mit dem Thema Angst auf die Spur zu kommen und den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern. Dabei werden wir auch körpertherapeutische und achtsamkeitsbasierte Übungen einsetzen und uns in der Gewichtung der verschiedenen Anteile an den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen orientieren.

    Relax - nothing is under control Von der Angst-St%C3%B6rung zur Lebendigkeit im unsicheren Raum.

    Seminar-Nr.: 17SL-14-00

    Datum: 07.07.2017 - 09.07.2017

    Leitung: Bettina Romana Grote, Daniel Konermann

    Ort: Grasellenbach im Odenwald

    Gebühr: 330,00 €

    Nach oben

    Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Systemisches Arbeiten in der Kinder- und Jugendhilfe

    Systemisches Arbeiten in der Kinder- und Jugendhilfe

    In der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe begegnen uns alltäglich anspruchsvolle Familien und herausfordernde Arbeitssituationen. In seiner Vielfältigkeit bietet der Arbeitskontext Kinder- und Jugendhilfe reichhaltige Anwendungsfelder für systemisches Denken und Handeln.

    In diesem Seminar geht es um verschiedene systemische Ideen und Methoden, die sich im Arbeits- und Beratungskontext der ambulanten und stationären Jugendhilfe anwenden lassen:

    • Systemisches Denken und Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe: vom systemischen Verständnis von Verhaltensweisen bis zu systemischen Perspektiven auf die Kooperation mit anspruchsvollen Familien
    • Systemische Fragen und Methoden in Beratungs- und anderen Gesprächssituationen: Ressourcen, Lösungen und Ambivalenzen im Blick behalten
    • Arbeiten mit Einzelnen und mit größeren Familiensystemen: unterschiedliche Rollen und Rollendynamiken, Erwartungs-Erwartungen, Kommunikations- und Umgangsformen berücksichtigen und wertschätzen
    • Zwangs- oder Pflichtkontexte: besondere Herausforderungen und Herangehensweisen im Auftragsdreieck zwischen Jugendamt, Familie und Helfersystem
    • Umgang mit anderen herausfordernden Situationen: wie kindeswohlgefährdendes Verhalten, Gestaltung von Rückführungen und die Arbeit mit Eltern, auch wenn sie nicht anwesend sind
    Systemisches Arbeiten in der Kinder- und Jugendhilfe.

    Seminar-Nr.: 17SL-15-00

    Datum: 06.09.2017 - 08.09.2017

    Leitung: Andreas Klink, Markus Hansen

    Ort: Essen

    Gebühr: 290,00 €

    Nach oben

    Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Systemisch Führen - ein beobachtbares Phänomen in Organisationen

    Systemisch Führen - ein beobachtbares Phänomen in Organisationen

    Seit einigen Jahren findet sich der Begriff des „Systemisch Führen“ an den Universitäten, in den Bücherregalen und in den Katalogen der Weiterbildungsinstitute. Eine „neue Sau“, die durchs Dorf gejagt wird, um auf der Welle des mittlerweile anerkannten Systemischen Modells zu reiten? Doch was bedeutet Führung, wenn wir diesen Begriff vor dem Hintergrund der Kybernetik 2. Ordnung denken und von nicht instruierbaren Systemen ausgehen? Kann Führung dann überhaupt gelingen? Wir wollen einen neugierigen Blick auf das Modell und den Diskurs werfen und an konkreten Beispielen unseren Möglichkeitsraum erweitern.

    • Systemisch Führen - eine Frage der Haltung
    • Einbindung eigener Rollenbilder, und -modelle von Führung auf dem Weg zur Entdeckung meiner Führungspotenziale
    • Die hohe Kunst des multiperspektivischen Arbeitens impliziert das Verlassen der Hierarchie zu Gunsten einer Gemeinschaftsleistung
    • Die zirkuläre Schleife als Denkmodell für die Entwicklung von Interventionen einer Führungskraft nutzbar machen
    • Kommunikations- und Kooperationsarchitekturen in Systemen entwerfen – Transferübungen für die Praxis in Team, Abteilung und Organisation erproben
    Systemisch F%C3%BChren - ein beobachtbares Ph%C3%A4nomen in Organisationen.

    Seminar-Nr.: 17SL-16-00

    Datum: 12.09.2017 - 15.09.2017

    Leitung: Christopher Klütmann, Petra Baumgärtner

    Ort: Horrem / Nahe Kerpen

    Gebühr: 330,00 €

    Nach oben

    Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Von Moment zu Moment

    Von Moment zu Moment

    Die Praxis der Achtsamkeit in Systemischer Beratung und Therapie

    „Achtsamkeit ist jenes Gewahrsein, das entsteht, wenn sich die Aufmerksamkeit mit Absicht und ohne zu bewerten auf die Erfahrungen richtet, die sich von Moment zu Moment entfalten.“ Jon Kabat-Zinn

    Ansätze der Achtsamkeitspraxis haben vielen Menschen zu einem hilfreicheren Umgang mit stressigen Situationen, mit körperlichen und seelischen Schmerzen verholfen. In den letzten Jahren entwickelten sich viele Konzepte, die alte Meditationsformen wie Vipassana und Zen-Meditation und Angebote des westlichen Gesundheitssystems miteinander in Dialog brachten. Im Bereich der Gesundheitsfürsorge und Behandlung sogenannter chronischer Erkrankungen ist dabei MBSR (mindfulness based stress reduction) zu nennen. Im Rahmen der Psychotherapie stößt man rasch auf ACT (Acceptance and Commitment Therapy).

    Beide Konzepte beschäftigen sich im Kern mit zwei schlichten Worten: Menschen leiden. Sie bieten Sichtweisen und Übungen an, die viele Parallelen zu systemischem Denken und Handeln und dessen Prämissen erkennen lassen.

    Die Seminartage führen in die Grundlagen und einige formale Übungen der Achtsamkeitspraxis ein und stellen die genannten Ansätze kurz vor. Übungen verdeutlichen die Zusammenhänge vor allem mit Systemischer Beratung und Therapie.

    Eine Yogamatte oder Ähnliches für einige Körperübungen und bequeme Kleidung machen das Üben einfacher.

    Bitte beachten Sie: Eine Übernachtung in Berlin ist hier selbst zu organisieren.

    Von Moment zu Moment - Die Praxis der Achtsamkeit in Beratung und Therapie

    Seminar-Nr.: 17SL-17-00

    Datum: 16.10.2017 - 17.10.2017

    Leitung: Tom Pinkall

    Ort: Berlin

    Gebühr: 200,00 €

    Nach oben

    Macht Führung Sinn

    Von der Zukunft her führen - (in) Veränderung sein

    In diesem Seminar befassen wir uns, stark an Ihrer beruflichen Praxis orientiert, mit zentralen Aspekten und Interdependenzen von Führung, Macht und Sinn. Dabei erhalten Sie die Möglichkeit, über Übungen, kollegiale Fallberatung und ein persönliches Leadership-Journal handlungsorientiert an Ihren Führungsthemen zu arbeiten und über die Funktionen und Dynamiken um Führung in Ihren Organisationen nachzudenken.

    Eine wichtige Säule des Seminars ist der Ansatz der Theory U (www.presencing.com) nach Otto Scharmer. Wichtige von ihm beschriebene Prozesse werden erklärt, reflektiert und in Übungen erfahrbar gemacht.

    Inhalte des Seminars:

    • Einführung in den Ansatz der „Theory U“
    • Selbstführung: eigene Werte und Prägungen reflektieren
    • Führungsaufgaben: Mitarbeitende orientieren, unterstützen, fordern, fördern
    • Führungskompetenzen: Selbstwahrnehmung, Bereitschaft zur Veränderung und Kooperation
    • Einführung in grundlegende Denkmodelle von ACT (Acceptance and Commitment Therapy) und deren Implikationen und Ressourcen für Führungsfragen

    Wir freuen uns, Sie in Berlin willkommen zu heißen: Bitte buchen Sie für dieses Seminar selbst eine Übernachtung für sich.

    Macht F%C3%BChrung Sinn.

    Seminar-Nr.: 17SL-18-00

    Datum: 16.11.2017 - 17.11.2017

    Leitung: Tom Pinkall, Hinrich Mercker

    Ort: Berlin

    Gebühr: 450,00 €

    Nach oben

    Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> Compassion Focused Therapy (CFT)

    Compassion Focused Therapy (CFT)

    Mitgefühl in der Psychotherapie

    Das zentrale Thema der „Compassion Focused Therapy“ (CFT) ist „Selbstmitgefühl und Mitgefühl“. Ziel ist es, gerade bei Menschen, die in helfenden Systemen arbeiten, Mitgefühl als wesentliches Element ihrer Arbeit zu fördern und zu erhalten. CFT bietet neue Herangehensweisen und Zugänge zu diesem Themenkomplex. Den schmalen Grat zwischen Mitfühlen und Mitleiden für sich bewusst zu machen und zu erkunden, ist eine wichtige Prophylaxe für Burn-out.

    In den buddhistischen Traditionen gibt es viele alte Übungen, um Mitgefühl zu trainieren. Prof. Paul Gilbert hat sich mit Choden (einem südafrikanischen Rechtsanwalt, der tibetischer Mönch in Schottland wurde) zusammengetan. Sie haben westliche Psychologie mit tibetischem Wissen und Übungen verbunden und daraus diesen mitgefühlsfokussierten Psychotherapieansatz entwickelt. Er verbindet Konzepte aus der Evolutionstheorie, der Bindungstheorie, den Neurowissenschaften und den tibetischen buddhistischen Lehren.

    Das Seminar wird in Englisch gehalten und deutsch übersetzt.

    Compassion Focus Therapie (CFT) - Mitgef%C3%BChl in der Psychotherapie.

    Seminar-Nr.: 17SL-19-00

    Datum: 20.11.2017 - 24.11.2017

    Leitung: Hagen Böser, Tom Pinkall, Choden

    Ort: Grasellenbach i. Odenwald

    Gebühr: 470,00 €

    Nach oben

    Programm >> Seminare >> Sonderseminare der Dozenten >> 2017 >> „Beziehungs-Weise Vertrauen“ - Förderung guter Zusammenarbeit in Therapie, Beratung und Coaching

    „Beziehungs-Weise Vertrauen“ - Förderung guter Zusammenarbeit in Therapie, Beratung und Coaching

    Wie schaffen wir es, eine gute Kooperation zu unseren KundInnen und KlientInnen herzustellen und somit Vertrauen und ein „Sich-Einlassen in eine konstruktive Beziehung“ zu fördern? Welche Bedeutung haben Investitionen in die Beziehungsqualität zu unseren KlientInnen und KundInnen im gemeinsamen Prozess? Und wie können wir diese Qualität verbessern, auch wenn es nicht so gut läuft?

    In diesem Seminar werden vielfältige Methoden des Aufbaus einer guten Zusammenarbeit zwischen BeraterInnen, KlientInnen und KundInnen vorgestellt und ausprobiert. Auch werden Krisen im Beratungsverlauf betrachtet und nach Aspekten der Verbesserung des Kontaktes untersucht sowie Ideen und Methoden dazu vorgestellt und erarbeitet.

    Beziehungs- Weise Vertrauen F%C3%B6rderung guter Zusammenarbeit in Therapie, Beratung und Coaching.

    Seminar-Nr.: 17SL-20-00

    Datum: 11.12.2017 - 13.12.2017

    Leitung: Martina Pestinger, Christiane Seidl-Behrend

    Ort: Karlsruhe

    Gebühr: 390,00 €

    Nach oben