Anwendungsfragen - Selbsterfahrung / Familienrekonstruktion

Baerwolff, S. (1999).
Vorwärts in die Vergangenheit.
Lebensgeschichten in der systemischen Therapie.
Isses, Hamburg.
Im Volltext: http://www.systemischestudien.de/fileadmin/redakteur/Bilder/ISSES/Baerwolff_Lebensgeschichten.pdf

Behnken, I. & Mikota, J. (Hrsg.) (2008).
Gemeinsam an der Familiengeschichte arbeiten
Texte und Erfahrungen aus Erinnerungswerkstätten.
Weinheim: Juventa.
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/6877.php

Bode, S. (2011).
Nachkriegskinder. Die 1950er Jahrgänge und ihre Soldatenväter.
Stuttgart: Klett-Cotta .
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/12709.php

Equit, C. (2011).
Gewaltkarrieren von Mädchen.
Der "Kampf um Anerkennung" in biografischen Lebensverläufen.
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/12330.php

Girrulat, H., Markert, E., Nischak, A., Schollas, T., Stachowske, R. (2007).
Systemische Erinnerungs- und Biografiearbeit.
Tübingen: Systemischer Verlag.
siehe: http://systemischerverlag.de/?Publikationen:Systemische_Biografiearbeit

Goblirsch, M. (2010).
Biographien verhaltensschwieriger Jugendlicher und ihrer Mütter.
Mehrgenerationale Fallrekonstruktionen und narrativ-biographische Diagnostik in Forschung und Praxis.
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/9594.php

Haupert, B., Schilling, S., Maurer, S. (Hrsg.) (2010).
Biografiearbeit und Biografieforschung in der sozialen Arbeit. Beiträge zu einer rekonstruktiven Perspektive sozialer Professionen.
Frankfurt/M.: Peter Lang Verlag
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/10303.php

Hölzle, C., Jansen, I. (Hrsg.) (2009).
Ressourcenorientierte Biografiearbeit. Grundlagen - Zielgruppen - kreative Methoden.
Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/10300.php

Kaufmann, R. (1990).
Familienrekonstruktion: Erfahrungen, Materialien, Modelle.
Heidelberg: Asanger.
siehe: http://www.asanger.de/titeluebersicht/psychotherapieanalyse/diefamilienrekonstruktion.php

Klingenberger, H. (2015).
Biografiearbeit in Schule und Jugendarbeit. Anlässe, Übungen, Impulse.
München: Don Bosco Verlag
siehe: https://www.socialnet.de/rezensionen/20326.php

Köttig, M. (2013).
Familiale Ursachenkonstellationen rechtsextremer Handlungs- und Orientierungsmuster junger Frauen.
In: Familiendynamik 38 (2): S. 138-150

Lattschar, B., Wiemann, I. (2008, 2. Aufl.).
Mädchen und Jungen entdecken ihre Geschichte.
Grundlagen und Praxis der Biografiearbeit.
Weinheim: Juventa.
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/6251.php

Levold, T. (1999).
Systemische Selbsterfahrung.
System Familie 12(4), 170-179.
Download: http://www.systemagazin.de/zeitschriften/system-familie/1999/heft_4/Levold_se.pdf

Lieb, H. (Hg.) (1998).
Selbsterfahrung für Psychotherapeuten.
Göttingen: Hogrefe.

McGoldrick, M. (2013).
Wieder heimkommen. Auf Spurensuche in Familiengeschichten.
Genogrammarbeit und Mehrgenerationen-Perspektive in der Familientherapie
[3., unveränd. Aufl.]. Heidelberg: Carl-Auer.
Leseprobe mit Vorwort u. Kap.1: http://www.carl-auer.de/pdf/leseprobe/978-3-89670-597-6.pdf

Mehdizadeh, B. (2015).
Wie Erinnerung Geschichte schreibt. Kreative Biografie- und Erinnerungsarbeit. Ein Lesebuch.
Frankfurt: Brandes & Apsel.
siehe: https://www.socialnet.de/rezensionen/17914.php

Modes, J. (1999).
Vaterverlust und männliche Triade.
Zur Bedeutung des Vaterverlustes in der Rekonstruktion von männlichen Biographien.
In: System Familie 12(1):32-38.
online: http://www.systemagazin.de/zeitschriften/system-familie/1999/heft_1/Modes.pdf

Molter, H. (1999).
Das Gehen ist der Weg.
Perspektiven über Selbsterfahrung in der systemischen Ausbildung.
System Familie 12(4), 165-169.
Download: http://www.systemagazin.de/zeitschriften/system-familie/1999/heft_4/Molter.pdf

Nerin, W. (1989).
Familienrekonstruktion in Aktion.
Virginia Satirs Methode in der Praxis.
Paderborn: Junfermann.

Nerin, W. (1994).
Versöhnung mit den Eltern. Frei werden für das eigene Leben.
München: Kösel.
- Zwei gute Bücher zur Familienrekonstruktion nach Satir mit vielen Beispielen, Anweisungen für Übungen und Anregungen. Rezension beider Titel in Systhema 5(1), 1992 pp.81f.

Reddemann, L. (2015).
Kriegskinder und Kriegsenkel in der Psychotherapie. Folgen der NS-Zeit und des Zweiten Weltkriegs erkennen und bearbeiten – Eine Annäherung.
Stuttgart: Klett-Cotta
Leseprobe und Information: http://www.klett-cotta.de/buch/Trauma/Kriegskinder_und_Kriegsenkel_in_der_Psychotherapie/62135

Riess, N. (2007).
Familienmythen, Familiengeheimnisse, Familiengesetze.
Eltern in ihren Lebenszusammenhängen und ihrer Geschichte verstehen. Ein exemplarisches Beispiel.
Heidelberg: Carl-Auer.
siehe: http://www.systemagazin.de/buecher/neuvorstellungen/2010/12/riess_familienmythen.php

Schaer, M. (2012).
Das Früher im Heute: Liebespaare und ihre Herkunftsfamilien.
Kröning: Asanger
siehe: http://www.asanger.de/titeluebersicht/psychotherapieanalyse/das-frueher-im-heute-liebespaare-und-ihre-herkunft.php

Schmidt, M. J. (2003).
Systemische Familienrekonstruktion.
Göttingen: Hogrefe
Inhalt und Leseprobe: http://www.hogrefe.de/programm/systemische-familienrekonstruktion.html?catId=7

Stambolis, B. (2012).
Töchter ohne Väter. Frauen der Kriegsgeneration und ihre lebenslange Sehnsucht.
Stuttgart: Klett-Cotta
Inhalt & Leseprobe siehe: http://www.klett-cotta.de/buch/Psychologie/Toechter_ohne_Vaeter/22192

Walter, H. (Hrsg.) (2008).
Vater, wer bist du?
Auf der Suche nach dem "hinreichend guten" Vater.
Stuttgart: Klett-Cotta
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/6313.php

Weggemans, M. (2010).
Geschwistertod. Leben mit einem schweren Verlust.
München: Kösel
siehe: http://www.socialnet.de/rezensionen/10107.php

Welter-Enderlin, R. (2006).
Wie aus Familiengeschichten Zukunft entsteht.
Heidelberg: Carl-Auer.
siehe: http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3896705172 

Wolter, B. (2012).
Sendepause zwischen den Generationen – Wenn erwachsene Kinder den Kontakt zu den Eltern auf Eis legen.
systhema 26 (2): S. 162-168

Systhema-Themenheft 12(1) 1998
(hgg. von Haja Molter) u.a. mit:

  • Heinl, Peter. Sich selbst organisierendes Denken in der systemischen Therapie und Familienrekonstruktion Systhema 12(1), 44-55,
    online: Systhema 01 1998 Heinl (pdf)
  • Grabbe, Michael. Zum Umgang mit Tabus und Geheimnissen in der systemischen Therapie und Familienrekonstruktion. Systhema 12(1), 35-43;
    online: Systhema 01 1998 Grabbe (pdf)
  • Molter, Haja. „Es könnte auch alles ganz anders sein“. Systhema 12(1), 5-10;
    online: Systhema 01 1998 Molter (pdf)
  • Schulze, Jutta. Meine Entdeckungsreise in die Kindheit. Systhema 12(1), 11-22;
    online: Systhema 01 1998 Schulze (pdf)
  • Tröscher-Hüfner, Ursula. Familienrekonstruktion. Systhema 12(1), 23-34
    online: Systhema 01 1998 Troescher-Huefner (pdf)

Systhema-Themenheft „Spuren der Zeit“
(=Heft 18(3), 2004; hgg. von H. Schindler u. P. Luitjens) , u.a. mit:

  • Revital Ludewig-Kedmi: Psychotherapie mit Holocaust-Familien: Vor- und Nachteile verschiedener Thera-piesettings in der Arbeit mit Traumatisierten, S. 273-281.
    online: Systhema 03 2004 Ludewig-Kedmi (pdf)
  • Renate Jegodtka: Systemische Supervision in der „Erinnerungsarbeit“ als Element der Prävention sekundärer Traumatisierung, S. 282-289.
    online: Systhema 03 2004 Jegodtka (pdf)
  • Hans Schindler: Wie schwer ist es bis heute, sich mit den familiären Wurzeln zu beschäftigen, wenn sie mit dem Nationalsozialismus verbunden sind? S. 290-296.
    online: Systhema 03 2004 Schindler (pdf)

Systhema - Themenheft „Biografiearbeit - systemisch gesehen“
(=Heft 21(1), 2007; hgg. von H. Molter u A. Nischak).
abstracts und Downloads: Systhema 2007

Themenheft
„Biographische Verfahren“ der Familiendynamik Heft 2/2011
u.a. mit:
Hildenbrand, B.: Ereignis, Krise und Struktur – ein Konzept von Wandel im Lebenslauf und in Beratung und Therapie.
In: Familiendynamik 36 (2): S. 92-100.
Goblirsch, M.: Narrativ-biografische Diagnostik und professionelles Handeln in der Jugendhilfe.
In: Familiendynamik 36 (2): S. 112-121.
Funcke, D.: Resiliente Identitäten. Literarische Erzählungen als Erkenntnishilfe.
In: Familiendynamik 36 (2): S. 122-131.
abstracts siehe:
http://www.systemagazin.de/zeitschriften/Familiendynamik/2011/familiendynamik2_2011.php 

Themenheft
„Transgenerationale Psychotraumatologie“ der Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie (=Heft 8/2012)
u.a. mit: Klütsch, V. & G. Reich: Die mehrgenerationale Weitergabe von Traumatisierungen – empirische und familiendynamische Perspektiven, S. 564 – 583
Adam, H. & J. Walter: Last und Kraft beschädigter Eltern – Wie Flüchtlingskinder im Exil gesund wachsen können, S. 584 – 609
Wiegand-Grefe, S. & B. Möller: Die transgenerationale Weitergabe von Kriegserfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg über drei Generationen – eine Betrachtung aus psychoanalytischer Perspektive, S. 610 – 622
Möller, B. U. Lamparter et al.: „Und plötzlich war ich ganz allein“ . Traumatisierende Erfahrungen einer Jugendlichen während des „Hamburger Feuersturms“ und ihre transgenerationale Weitergabe über drei Generationen, S. 623 - 640

Themenheft
„Biographien – Ressourcen und Herausforderungen“ der Z.f.systemische Therapie (= Heft 1/2015)
u.a mit:
Barz, M.: Nur wer seine Geschichte kennt, kann eine neue schreiben. Biografie-Arbeit mit Führungspersonen: Bestätigung-Irritation-Lernen. S.13-19.
Schindler, H.: „Mein rechter, rechter Platz ist leer …“ Biografische Dynamiken in aufnehmenden Familien. Biografiearbeit mit adoptionswilligen Paaren. S.20-26.
Lattschar, B.: Einordnen, klären und verstehen – Biografiearbeit mit fremdplatzierten Kindern und Jugendlichen. S. 27-33.
Morgenstern, I. Biografieabeit in vielfältigen Kontexten. S. 34-41.

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Neben der „fachlichen“ Vorbereitung empfehlen wir vor allem eine Vorbereitung auf die Rekonstruktion über die Lektüre von Literatur, Berichten und Büchern, die die Lebenswelten und den zeitgeschichtlichen Kontext von Eltern und Großeltern lebendig werden lassen, z.B.:

Bode, M. & Wolf, Ch. ( 1995). Still-Leben mit Vater. Zur Abwesenheit von Vätern in der Familie. Reinbek: rororo.

Giordano, R. (1987). Die zweite Schuld. Hamburg: Rasch & Röhring.
- die „2.Schuld“: die Art, wie in der BRD mit der NS-Vergangenheit umgegangen wurde

v.d.Grün, M. (1981). Wie war das eigentlich? Kindheit und Jugend im dritten Reich. Hamburg: Luchterhand.

Heimannsberg, B. & Schmidt, Ch. (Eds.) (1993). Das kollektive Schweigen. Köln: Edition Humanistische Psycho-logie (überarbeitete Neuauflage). - Ein Sammelband über die Bedeutung der NS-Vergangenheit für die Gegenwart: Therapieberichte, Berichte aus Familienrekonstruktionen und Selbsterfahrungsberichte von Betroffenen.

Heinl, P. (1994). Maikäfer flieg, Dein Vater ist im Krieg. Seelische Wunden aus der Kriegskindheit. München: Kösel. - Ein erfahrener Therapeut berichtet über bewegende Beispiele, wie oft erst nach langer Zeit die Schrecken des Krieges aussprechbar werden.

Lukasz-Aden, G. (Ed.). (1989). Die schrecklichen Eltern: wie die Nachkriegsgeneration mit ihren Eltern zurecht-kommt. München: Heyne. - Dies Buch schildert die „Sprechversuche von Kindern, deren Eltern nicht gesprochen haben“, und damit viel Zorn, Schmerz und ungelöste Bindungen

Roberts, U. ( 1994). Starke Mütter - ferne Väter. Töchter reflektieren ihre Kindheit im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit. Frankfurt: Fischer.

Pörtner, R. (1989). Kindheit im Kaiserreich. München: dtv. - In kurzen Beiträgen erzählen Menschen, die um die Jahrhundertwende geboren wurden, ihre Geschichten. Sehr gut lesbar.

Unruh, T. (Ed.) (1987): Trümmerfrauen. Biographien einer betrogenen Generation. Essen: Klartext-Verlag. - Ein Buch der Vorsitzenden der „Grauen Panther“ mit 13 Kurzbiographien

v.Westerhagen, D. (1991). Die Kinder der Täter. Das dritte Reich und die zweite Generation. München: dtv. - Eine sensible und engagierte Auseinandersetzung einer Betroffenen mit ihrem Vater; beispielhaft für viele „Täter“-Themen in Familien.

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