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Methodische und konzeptionelle Aspekte in der Beratungsarbeit mit Verwandtenpflege-Familien

Im ersten Teil des Seminars werden besonders konzeptionelle Aspekte der Beratungsarbeit mit Verwandtenpflege-Familien dargestellt und erarbeitet. Die Erkenntnisse dieser Arbeit zeigen, dass die Zugänge zu den Familien, die Motive der Verwandten sowie die psycho-sozialen Problematiken anders sind, als in der „Fremdpflege“ und der Begleitung anderer Familienformen. Ein effektiver Beratungskontext entsteht erst, wenn ein Vertrauensverhältnis gewachsen ist. Dafür sind bestimmte Haltungen und Methoden der BeraterInnen hilfreich. 

Im zweiten Teil werden spezielle Methoden aus der systemischen Familientherapie vorgestellt, die sich in der Arbeit mit Verwandtenfamilien bewährt haben: Genogramm, Familienbrett, Skulpturarbeit, zirkuläre Fragen etc. Diese Methoden werden anhand von Falldarstellungen in Arbeitsgruppen erprobt. Dabei ist die Möglichkeit gegeben, erweiterte Sichtweisen und Lösungsansätze im Feld der Verwandtenpflege zu entwickeln. So kann der Fokus in der Beratungspraxis vergrößert und neue Impulse erworben werden.


Thomas Gerling-Nörenberg, Dipl.-Sozialpädagoge, Systemischer Paar- und Familientherapeut, hat 28 Jahre beim Jugendamt der Stadt Münster über 500 Kinder und Jugendliche in Verwandtenpflegefamilien betreut und gibt seit 15 Jahren Seminare für Jugendämter und freie Träger. 2014 hat er in der Redaktionsgruppe „Pflegekinderhilfe“ des Deutschen Vereins an den „neuen Empfehlungen zur Verwandtenpflege“ mitgewirkt.

Methodische und konzeptionelle Aspekte in der Beratungsarbeit mit Verwandtenpflege-Familien

Seminar-Nr.: 22SG-01-00

Kursbezeichnung: Methodische und konzeptionelle Aspekte in der Beratungsarbeit mit Verwandtenpflege-Familien

Datum: 25.04.2022 - 27.04.2022

Leitung: Thomas Gerling-Nörenberg

Ort: Melle / Nahe Osnabrück

Gebühr: 430,00 €