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"Umgang mit Traumata" - Konzepte der Stabilisierung

I. IFW-Themenreihe „Umgang mit Traumata“


An diesem ersten Tag unserer „Trauma-Themenreihe“ sollen Konzepte der Stabilisierung mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt stehen. Nicht nur in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, in denen die Überlebenden von innerfamiliärer Gewalt Traumafolgestörungen zeigen, sondern auch in anderen Institutionen, in denen z.B. mit unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden und ihren besonderen Verhaltensweisen umgegangen wird, sind Kenntnisse über Prinzipien der traumasensiblen Begleitung hilfreich.


Der systemische Aspekt hierbei wird durch eine konsequente Ressourcen- und Kontext-Orientierung bestimmt. Kontextuell wird an diesem Tag darüber zu sprechen sein, wie bei Fremdunterbringung Umgangskontakte gestaltet werden können, sodass sie für alle Beteiligten gewinnbringend sind. Zusätzlich soll dazu eingeladen werden, als Profi darüber nachzudenken, wie wir angesichts vielfacher Trauma-Exposition durch die Geschichten unserer Klienten gesund bleiben können, sodass wir zu Genesungsprozessen beitragen.



Ablauf


10.00 bis 11.00 Uhr
Systemische Traumapädagogik
Vortrag


11.15 bis 12.45 Uhr und 13.45 bis 15.15 Uhr
Sichere Umgangskontakte
Workshops

15.30 bis 16.00 Uhr
Was kann man tun gegen sekundäre Traumatisierung im Beruf?
Kurzvortrag


Umgang mit Traumata - Konzepte der Stabilisierung

Seminar-Nr.: 18TA-01-00

Kursbezeichnung: Umgang mit Traumata - Konzepte der Stabilisierung

Datum: 19.01.2018

Leitung: Alexander Korittko, Karin Nöcker, Stephan Theiling, Claudia Terrahe-Hecking

Ort: Hamm in Westfalen

Gebühr: 120,00 €