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"Die Genauigkeit der Sprache und ihre Auswirkung auf Therapie, Beratung und Supervision"

Therapie, Beratung und Supervision spielen sich weitgehend im Bereich von Sprache ab. Man kann verschiedene Arten therapeutisch-supervisorischen Sprechens unterscheiden – z.B. metaphorisches, problem- versus lösungsorientiertes oder nondirektives versus direktives. Das Ergebnis jedes Gespräches hängt auch vom Stil gewählter Sprachfiguren ab. Auch wenn der Philosoph Gadamer sagt, wir führen nicht das Gespräch, sondern das Gespräch führe uns, entscheiden TherapeutInnen, BeraterInnen und SupervisorInnen doch, welchen Stil sie bevorzugen und benutzen.


Im Seminar soll vermittelt, gezeigt und geübt werden:



  • Eine Sensibilisierung für jeweils vorherrschende oder von den Beteiligten gewählte Sprachstile - bei sich und bei anderen.

  • Eine Unterscheidung zwischen „Klartext“ und anderen Spielerstilen (z.B. metaphorischen). Zum Klartext gehört die Fähigkeit, aus „verdichtetem Sprechen“ eine „verdünnte Sprache“ zu machen. Was damit gemeint ist, wird ebenso vermittelt wie die Grammatik und die Regeln von Klartext.


Wir werden uns das alles in den verschiedenen konzeptuellen und praktischen Varianten ansehen und üben: Anhand von gezeigtem Material, bei der Erforschung des eigenen Sprachspiels, als Beobachtungsinstrument bei der Beobachtung von Gesprächen anderer und im Rollenspiel.

Die Genauigkeit der Sprache und ihre Auswirkung auf Therapie, Beratung und Supervision

Seminar-Nr.: 17SL-09-00

Kursbezeichnung: Die Genauigkeit der Sprache und ihre Auswirkung auf Therapie, Beratung und Supervision

Datum: 27.06.2017 - 30.06.2017

Leitung: Hans Lieb

Ort: Grasellenbach im Odenwald

Gebühr: 440,00 €