Programm >> Kursdetails

Schuldistanz konstruktiv begegnen

Systemische Perspektiven auf Schulvermeidung, sozialen Rückzug und Mobbing


PädagogInnen und TherapeutInnen in Beratungsstellen, Schulen, Einrichtungen der ambulanten Jugendhilfe sowie Kliniken und Praxen (KJP) sind zunehmend mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die der Schule den Rücken kehren oder aber sich selbst als isoliert und „gemobbt“ beschreiben. LehrerInnen, Eltern und BeraterInnen sehen hilflos auf SchülerInnen, die sich verweigern oder zurückziehen, und sind verunsichert, wenn dieser Rückzug beispielsweise noch von psychosomatischen Beschwerden begleitet wird. Zwischen Elternhaus, Schule, BeraterIn und Kind entsteht dann nicht selten ein Spannungsfeld, das zunehmend von Aggression, Verzweiflung und Verantwortungsdiffusion getragen ist.


Das Seminar führt in den Themenkreis von „Schulverweigerung“ , „Schulphobie“ und „Mobbing“ ein und vermittelt konkrete Methoden und Perspektiven, um Eltern und betroffene SchülerInnen dabei zu stärken, den Ängsten, Vermeidungsmustern und beschämenden Begegnungen konstruktiver zu begegnen und Kooperationsnetzwerke zu initiieren.


Spezifische Interventionen für betroffene SchülerInnen und ihre Schulklassen werden ebenso vorgestellt wie Gruppenkonzepte für SchülerInnen und betroffene Eltern.
Dabei orientiert sich das Seminar zum einen an dem konzeptionellen Zugang der Elterlichen und Professionellen Präsenz und des Gewaltlosen Widerstandes (Omer/v. Schlippe), das besonders für die Dynamik dieses Problem- und Lösungsfeldes geeignet ist, sowie an umfangreichen Erfahrungen mit spezifischen Konzepten systemischen Zuschnitts, die an der Kinder- und Jugendpsychiatrie Wunstorf für „Schulvermeider“ vom Referenten entwickelt wurden.

Schuldistanz konstruktiv begegnen

Seminar-Nr.: 17SL-08-00

Kursbezeichnung: Schuldistanz konstruktiv begegnen

Datum: 12.06.2017 - 14.06.2017

Leitung: Dennis Haase

Ort: Hamm in Westfalen

Gebühr: 303,00 €