Approbationsausbildung Systemische Therapie

Das IF Weinheim ist vom Regierungspräsidium Stuttgart als staatliches Ausbildungsinstitut für Systemische Therapie bei Erwachsenen anerkannt. Die Ausbildung kann berufsbegleitend über 5 Jahre oder in Vollzeit (mind. 3 Jahre) absolviert werden und schließt mit der Berufsbezeichnung „Psychologische Psychotherapeutin/Psychologischer Psychotherapeut“ ab.

Informationsveranstaltungen

Programm >> Approbationsausbildung >> zur Approbationsausbildung

zur Approbationsausbildung

Online- Informationsveranstaltung Approbationsausbildung

Seminar-Nr.: 22AA-IT-06

Datum: Montag, 12.09.22
19.00 bis 21.00 Uhr

Leitung: Martina Pestinger

Ort: Online-Informationsveranstaltung

Gebühr: 0,00 €

Online- Informationsveranstaltung Approbationsausbildung

Seminar-Nr.: 22AA-IT-07

Datum: Montag, 10.10.22
19:00 bis 21:00 Uhr

Leitung: Martina Pestinger

Ort: Online-Informationsveranstaltung

Gebühr: 0,00 €

Online- Informationsveranstaltung Approbationsausbildung

Seminar-Nr.: 22AA-IT-08

Datum: Donnerstag, 03.11.2022
9:00 bis 11:00 Uhr

Leitung: Martina Pestinger

Ort: Online-Informationsveranstaltung

Gebühr: 0,00 €

 

Informationsveranstaltungen werden in regelmäßigen Abständen von ca. 4 Wochen angeboten.

Nach oben

Die historische Entwicklung

Seitdem der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (WBP) im Dezember 2008 die Systemische Therapie als wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapie-Verfahren bestätigt hat, können Psycholog*innen in der Erwachsenenpsychotherapie und (Sozial-) Pädagog*innen in der Kinder- und Jugendlichentherapie, eine Ausbildung zum/zur Psychotherapeuten/in im Vertiefungsgebiet Systemische Therapie absolvieren. In einigen Bundesländern ist bereits eine Facharztweiterbildung mit Schwerpunkt Systemische Therapie möglich. In Kürze wird auch hier die Systemische Therapie den anderen Richtlinienverfahren gleichgestellt.
In Folge dieser Entwicklung war die staatliche Anerkennung als Ausbildungsstätte ein nächster logischer Schritt. Das IF Weinheim hat die berufsrechtliche Anerkennung für die staatliche Approbationsausbildung in Erwachsenenpsychotherapie und Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie in Baden-Württemberg seit 2013. Dies ermöglichte zwar, Psychotherapeut*innen auszubilden, eine Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen war jedoch noch nicht möglich. Die sozialrechtliche Anerkennung nach SGB §5 fehlte hierfür.

Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in seiner Sitzung vom 22.11.2018 den Nutzen und die medizinische Notwendigkeit der Systemischen Therapie für Erwachsene bestätigt. Eine Bestätigung für den Kinder- und Jugendlichenbereich steht noch aus. Die Systemische Therapie wird damit ein anerkanntes Richtlinienverfahren für Psychotherapie und ist somit nach der wissenschaftlichen Anerkennung auch sozialrechtlich anerkannt. Das bedeutet, dass Systemische Therapie künftig als Versicherungsleistung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden kann. Bevor die Systemische Psychotherapie als Leistung der Krankenkassen in Anspruch genommen werden und das Institut IF Weinheim eine Ausbildungsambulanz etablieren kann, muss jedoch noch die Psychotherapie-Richtlinie angepasst werden und Einzelheiten zur praktischen Anwendung geregelt werden. Der vollständige Abschluss des Verfahrens soll laut G-BA noch im Jahr 2019 erfolgen.
Die erste Ausbildungsgruppe am IF Weinheim wird nun am 21.10.2019 in Mannheim starten.

Nach oben

Bestandteile der Gesamtausbildung

Die Inhalte der staatlichen Ausbildung regelt das Psychotherapeutengesetz in Verbindung mit der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.

Insgesamt müssen 4200 Stunden an Ausbildungseinheiten absolviert werden.

Das verteilt sich auf:

  • Theoretische Ausbildung: 600 Unterrichtseinheiten (UE) à 45 Min.
  • Selbsterfahrung: 120 UE à 45 Min.
  • Praktische Tätigkeit: 1800 Stunden à 60 Min. (ca. 18 Monate), davon mind. 1200 Stunden in einer stationären psychiatrischen Einrichtung und mind. 600 Stunden in „vom Sozialversicherungsträger anerkannten Einrichtungen der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung“, in der Praxis eines/r Arztes/Ärztin mit einer ärztlichen Weiterbildung in Psychotherapie oder eines/r Psychologischen Psychotherapeuten/in
  • Praktische Ausbildung unter Supervision: Durchführung von mind. 600 Therapiestunden (à 60 Min.) unter Supervision (davon mind. 50 Stunden in Einzelsupervision und 100 Stunden als Gruppensupervision)
  • „Freie Spitze“: Jedes Institut kann entscheiden, wie die restlichen Stunden verteilt werden (Intervisionsgruppen, Vor- und Nachbereitung von Therapien, Falldokumentationen, praktische Ausbildung etc.)
  • (fakultative) Zwischenprüfung: jedes Institut kann entscheiden, ob etwa nach der Hälfte der Ausbildung und vor Beginn der praktischen Ausbildung eine Zwischenprüfung stattfindet
  • Abschlussprüfung: Am Ende findet eine staatliche Prüfung statt, die in die Approbation mündet. Sie besteht aus einer schriftlichen Prüfung, welche vom Regierungspräsidium Stuttgart organisiert und durchgeführt wird. Daran schließt sich eine mündlichen Prüfung an, welche vom Institut IF Weinheim organisiert und durchgeführt wird.

Nach oben

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zur staatlichen Prüfung ist ein Masterabschluss (M.Sc.) in Psychologie oder ein Diplom-Abschluss in Psychologie (Dipl.-Psych.), die jeweils das Fach Klinische Psychologie umfassen müssen. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der wichtigsten Kriterien zur Erfüllung der Voraussetzungen.

In zweifelhaften Einzelfällen muss die Entscheidung über die Zulassung in Abstimmung mit dem Landesprüfungsamt getroffen werden.

Nach oben

Die praktische Tätigkeit

Die praktische Tätigkeit umfasst insgesamt 1800 Stunden à 60 Min. (ca. 18 Monate), davon müssen mind. 1200 Stunden in einer stationären psychiatrischen Einrichtung absolviert werden. Es gibt die Möglichkeit, die weiteren mind. 600 Stunden in „vom Sozialversicherungsträger anerkannten Einrichtungen der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung“, in der Praxis eines/r Arztes/Ärztin mit einer ärztlichen Weiterbildung in Psychotherapie oder eines/r Psychologischen Psychotherapeuten/in zu absolvieren
Wichtig ist, dass nur jene Tätigkeit anerkannt werden kann, die im Rahmen eines Ausbildungsvertrages mit einem Ausbildungsinstitut stattfindet.

Wir haben eine Vielzahl von Kooperationsverträgen mit Kliniken geschlossen. Die Auszubildenden können sich dort bewerben. Die Kliniken gestalten das Auswahlverfahren und entscheiden über die Vergabe des Platzes.
Die Auszubildenden können weitere Kliniken zur Kooperation mit den IF Weinheim vorschlagen und einen Kooperationsvertrag anbahnen. Bitte nennen Sie uns dazu die Klinik und eine Kontaktperson in der Klinik.


Standorte der Kooperationspartner Praktische Tätigkeit I und II:

Bayern: Bad Brückenau, Bernried, Ingolstadt, Kaufbeuren, Oberstdorf
Berlin

Brandenburg:
Wendisch Rietz
Baden-Württemberg: Bad Mergentheim, Bad Rappenau, Dobel, Donaueschingen, Filderstadt-Bonlanden, Freiburg, Friedenweiler, Glottertal, Hornberg, Karlsruhe, Malsburg-Marzell, Ravensburg-Weissenau, Renchen, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Weinsberg, Winnenden
Hessen: Bad Wildungen, Breuberg, Darmstadt, Frankfurt, Friedberg, Hadamar, Oberursel, Offenbach, Sinntal-Sterbfritz
Niedersachsen: Bad Gandersheim, Göttingen, Wunstorf/Hannover, Osnabrück
Nordrhein-Westfalen: Ascheberg, Bedburg-Hau, Bielefeld, Borken, Detmold, Dortmund, Köln, Paderborn, Rahden
Rheinland-Pfalz: Alzey, Bad Dürkheim, Bad Kreuznach, Bernkastel-Kues, Dirmstein, Klingenmünster, Lahnstein, Landau, Pirmasens, Simmern
Saarland: Mettlach-Orscholz, Merzig
Sachsen: Bad Gottleuba
Schleswig-Holstein: Fehmarn, Flensburg, Lübeck
Thüringen: Nordhausen, Weimar

Nach oben

Die theoretische Ausbildung

Für diese Ausbildung bleibt das „Typisch Weinheim“ aller unserer Aus-, Fort- und Weiterbildungen erhalten: Kontinuierliche Verbindung von Theorie, Praxis und Selbstreflexion; Durchführung der Seminare im Mehr-Tage-Setting; erfahrungsorientierte Didaktik, Vorstellung von Fallvignetten, praktische Übungen.
Die theoretische Ausbildung beinhaltet sowohl systemtheoretische als auch im klinischen Kontext praxisrelevante Inhalte.

Das Curriculum besteht aus einem modularen Aufbau von 3- und 2-tägigen Seminaren. Diese finden vorwiegend übers Wochenende (Fr, Sa, So) statt. Ein ganzer Seminartag beinhaltet jeweils 9 Unterrichtseinheiten. Wir starten am ersten Tag um 10:00 Uhr, an allen anderen Tagen um 9:00 Uhr. Die theoretische Ausbildung wird sowohl im Teilzeit- als auch Vollzeitmodell gemeinsam unterrichtet. 

Ort (siehe unten) und Zeitangaben gelten, sofern nichts anderes mitgeteilt wird.

Nach oben

Das Curriculum

Unser Curriculum enthält die Einführung und Vertiefung theoretischer Ansätze der traditionellen wie modernen Systemischen Therapie. Im Zentrum der Seminare steht das systemische Verstehen und die systemische Behandlung von Menschen in klinischen Kontexten, wie stationäre und ambulante Psychotherapie. Wir werden etliche Störungsbilder beispielhaft anhand des ICD-10 orientierten Leitlinienwissens diskutieren und dabei kontinuierlich mit handwerklichem Können verbinden.

Dazu haben wir drei unterschiedliche Formate für die Vermittlung von Theorie und Praxis entwickelt:

1. Die Lectures (9-18 UE)
(Samstag: 10:00–18:30 h, Sonntag: 9:00 h–17:30 h)
Im Fokus steht die Vermittlung aktueller Erkenntnisse, wie z.B. klinische Störungsbilder, Neurobiologie der Psychotherapie, juristische Kenntnisse für Psychotherapeut*innen, Psychopharmakotherapie etc.

2. Die prozessorientierten Seminare
(27 UE)
(Freitag: 10:00–18:30 h, Samstag: 9:00 h–17:30 h, Sonntag: 9:00 h–17:30 h)
Grundlagenwissen Systemische Therapie (strukturelle und strategische Ansätze, Narrative Therapie, Lösungsorientierte Kurztherapie), systemische Auftragsklärung und Behandlungsplanung, systemisch Krisen verstehen und begleiten, etc. und kontinuierlich praxisorientierte Übungen und Reflexion

3. Wahlveranstaltungen (3-6 UE)
Zeitlich unterschiedliche gruppenübergreifende Angebote in kurzen Formaten, sowohl Präsenzangebote als auch im Online-Format, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen (z.B. Klimawandel und Psychotherapie), Genderperspektiven, systemische Fallkonzeption und Antragstellung, Qualitätssicherung in der PT, Systemische Therapie (ST) in besonderen Kontexten (kulturelle Aspekte, (hoch-)betagte Menschen in PT), u.v.m.

Manche dieser Wahlveranstaltungen sind offene Angebote. D.h. auch Kund*innen des IF Weinheim außerhalb der Approbationsausbildung können sich hierfür anmelden.

Das Modellcurriculum kann gerne bei Fr. Lammers angefordert werden. 

In der sogenannten freien Spitze gibt es an unserem Institut eine Vielzahl von Möglichkeiten. Neben selbst gewählten ergänzenden Seminaren, Workshops oder Tagungsbesuchen kann sowohl ein Überschuss in der praktischen Tätigkeit als auch in der praktischen Ausbildung angerechnet werden.

Nach oben

Wahlpflichtseminare für die Approbationsausbildung

Zeitlich unterschiedliche gruppenübergreifende Angebote in kurzen Formaten (3-9 UE), sowohl in Online-Format als auch als Präsenzangebote:

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Gewalt in Paarbeziehungen und Gewalt-stoppen-Gespräche führen

Gewalt in Paarbeziehungen und Gewalt-stoppen-Gespräche führen

  • 9 UE - Präsenzveranstaltung
  • Gruppenübergreifende Veranstaltung
  • Teilnahmebegrenzung bei 20 Teilnehmer*innen

Inhalte:

In diesem Seminar wird es einerseits um Paarbeziehungen und Gewalt gehen, wobei eine Bandbreite zwischen situativer Gewalt und Intim-Terrorimus betrachtet wird. Ebenfalls soll der Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Gewalt zur Sprache kommen. Im zweiten Teil wird die Intervention der Gewalt-Stoppen-Gespräche an einem Beispiel demonstriert und in Kleingruppen ausprobiert werden.

Didaktik:
Es werden Vorträge mit PPT-Folien abwechselnd mit

  • Diskussionen und Live-Demonstrationen stattfinden
  • Teilnehmende können auch eigene Fall-Erfahrungen einbringen
Gewalt in Paarbeziehungen und Gewalt-stoppen-Gespr%C3%A4che f%C3%BChren

Seminar-Nr.: 23AA-XT-02

Datum: Dienstag 09.05.2023
10:00 bis 18:30 Uhr
9 Unterrichtseinheiten

Leitung: Alexander Korittko

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Psychotische Störungen als Herausforderung in unterschiedlichen Settings. Grundverständnis und Systemische Ansätze.

Psychotische Störungen als Herausforderung in unterschiedlichen Settings. Grundverständnis und Systemische Ansätze.

Im Seminar werden Grundkenntnisse psychotischer Erkrankungen in Zusammenhang komplexer System-Umwelt-Interaktionen vermittelt. Dazu gehört die Einführung der trialogischen Perspektive in der Beschreibung spezifischer Phänomene, wie Stimmenhören und Wahn, die in einem kontextuellen Zusammenhang gestellt werden und dadurch nicht als bedeutungslose Symptome sondern als aktive/sinnvolle Handlungen verstanden werden können. Sie lernen die wichtigsten systemischen Ansätze und systemtherapeutischen Vorgehensweisen in unterschiedlichen Versorgungssettings kennen. Kontextualisierung von Verhalten, systemtherapeutische Positionen sowie Förderung von Neugier innerhalb einer pragmatischen Haltung sind weitere Ziele des Seminars.

Didaktik: Inputphasen wechseln sich mit Kleingruppenarbeit ab. Übungen, Selbsterfahrung und die Integration eigener Fallbeispiele gehören zu den wichtigen Bestandteilen der angebotenen Veranstaltung.

Psychotische St%C3%B6rungen als Herausforderung in unterschiedlichen Settings. Grundverst%C3%A4ndnis und Systemische Ans%C3%A4tze.

Seminar-Nr.: 22AA-XT-09

Datum: Samstag, 24.09.22; 10.00 - 18.30 Uhr
Sonntag, 25.09.22; 9.00 - 17.30 Uhr
18 Unterrichtseinheiten
mind. 6 Monate PT1 Erfahrung

Leitung: Luciana Degano Kieser

Ort: Mannheim

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Systemische Fallkonzeption

Systemische Fallkonzeption

  • Gruppenübergreifende Veranstaltung
  • Teilnahmebegrenzung bei 20 Teilnehmer*innen    
  • Exklusiv für unsere Approbationsauszubildenden

Inhalte:
Vorgestellt wird ein Fall (Behandlungsbeispiel) aus dem Bereich systemische Therapie/Psychotherapie. Die Darstellung des Falls umfasst eine Prozessbeschreibung vom Erstkontakt bis zum Status quo. Theoretische und praxeologische Aspekte werden eingeblendet. Methodisches Vorgehen an ausgewählten Momenten der Behandlung dargestellt und erläutert.

Didaktik:
Dozent*innen zeigen sich mit ihrer individuellen und bewährten Art und Weise des systemischen Fallverstehens, der Behandlungsplanung und –durchführung. Sie stehen für Rückfragen zur Verfügung und regen die Auszubildenden zur eigenen Hypothesenbildung bzw. Entscheidung für eine "Stoßrichtung" (systemische Schleife) zum vorgestellten Fall an.

Systemische Fallkonzeption

Seminar-Nr.: 22AA-XT-16

Datum: Montag, 05.09.22
10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
4 Unterrichtseinheiten

Leitung: Antonia Speerforck

Ort: Online-Seminar

Gebühr: 0,00 €

Systemische Fallkonzeption

Seminar-Nr.: 22AA-XT-15

Datum: Donnerstag, 03.11.22
17.00 bis 20:00 Uhr
4 Unterrichtseinheiten

Leitung: Hans Lieb

Ort: Online-Seminar

Gebühr: 0,00 €

Systemische Fallkonzeption

Seminar-Nr.: 23AA-XT-05

Datum: Dienstag, 13.02.2023
14:00 bis 17:00 Uhr
4 Unterrichtseinheiten

Leitung: Sebastian Baumann

Ort: Online-Seminar

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Einführung in die Praxis der Multifamilientherapie

Einführung in die Praxis der Multifamilientherapie

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!“

Die Multifamilientherapie (MFT) vereint die Erkenntnisse, Konzepte und Techniken der Gruppentherapie, der systemischen Einzelfamilientherapie und von Selbsthilfe-gruppen. In einer Gruppe besteht die Möglichkeit, problematische Verhaltensweisen innerhalb der Familie differenzierter zu bearbeiten, da Mitglieder aus anderen Familien neue und andere Perspektiven dazu entwickeln können – vor allem wenn sie mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Ziel der MFT ist es, dass die einzelnen Familien und ihre Mitglieder die Potenz der Gruppe als Chance für sich selbst erleben. Diese aktive Einbeziehung der Familien bei der Wahrnehmung und Bearbeitung des ähnlichen Problems bei ihrem Gegenüber stärkt auch das eigene Selbstwertgefühl und macht Familien offener für die Veränderung der gleichen Schwierigkeiten bei sich selbst. Diese Prozesse werden von den Multifamilientherapeuten angeregt. Zu Beginn ist dazu eine sehr aktive therapeutische Position notwendig und erst im Verlauf der MFT können die Therapeuten zu einer eher moderierenden Rolle überwechseln.

Der Vortrag wird einen Einblick in die multifamilientherapeutische Arbeit geben sowie die besonderen Möglichkeiten, aber auch die Grenzen dieser Arbeit aufzeigen. Im darauffolgenden Workshop erfahren die Inhalte ihre entsprechende Vertiefung

Einf%C3%BChrung in die Praxis der Mulitfamilientherapie Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Seminar-Nr.: 22AA-XT-11

Datum:

Mittwoch, 07.09.2022
16:00 bis 18:30 Uhr
3 Unterrichtseinheiten
Vortrag

Leitung: Maud Rix, Katja Scholz

Ort: Online-Seminar

Gebühr: 0,00 €

Einf%C3%BChrung in die Praxis der Mulitfamilientherapie (Vortag) Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Seminar-Nr.: 22AA-XT-12

Datum:

Mittwoch, 09.11.2022
16:00 bis 18:30 Uhr
3 Unterrichtseinheiten
Vortrag

Leitung: Maud Rix, Katja Scholz

Ort: Online-Seminar

Gebühr: 0,00 €

Einf%C3%BChrung in die Praxis der Mulitfamilientherapie (Workshop) Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Seminar-Nr.: 23AA-XT-04

Datum:

Donnerstag, 16.03.2023
Uhrzeit wird noch festgelegt
8 Unterrichtseinheiten
Workshop
Anmeldung nur möglich bei vorheriger Teilnahme am Vortag 22AA-XT-11 oder 22AA-XT-12.

Leitung: Maud Rix, Katja Scholz

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Onkologische Erkrankungen bei Menschen in der Psychotherapie

Onkologische Erkrankungen bei Menschen in der Psychotherapie

Die Behandlung bei Auftreten während des therapeutischen Prozesses und die Erstdiagnose als Behandlungsanlass. Systemische Perspektiven und Behandlungsansätze.

Leider sind alle Termine abgelaufen.

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Systemtheorie für PsychotherapeutInnen

Systemtheorie für PsychotherapeutInnen

"Systemisch" zu arbeiten wird oft mit einer besonders systematischen oder einer besonders ganzheitlichen Perspektive assoziiert. Eine wirklich systemische Perspektive legt aber eher das Gegenteil nahe: einen Blick für Differenzen und Grenzen zu entwickeln, und sich auf Widersprüchlichkeiten, Ambivalenzen und auf Chaos einzulassen. Das Seminar soll in diesem Sinne eine "Einführung in systemtheoretisches Denken" vermitteln. Wir wollen die therapeutische Situation als eine soziale Praxis analysieren, die den aus systemtheoretischer Sicht durchaus schwierigen Anspruch verfolgt, auf psychische Systeme in ihrer Umwelt gezielten Einfluss zu nehmen. Über das Verständnis verschiedener Grundkonzepte der Systemtheorie wollen wir schließlich Ideen darüber entwickeln, was all dies für die Praxis bedeuten könnte (und was nicht).
Didaktik: Die Veranstaltung hat einen Schwerpunkt in der anschaulichen Vermittlung anspruchsvoller Theoriekenntnisse, sodass mit einem spürbar erhöhten Anteil an Referaten durch den Dozenten, abstrakten Inhalten und Diskussionen der ebendieser in der Gruppe gerechnet werden muss. Ungeachtet der Abstraktheit zentraler Konzepte wird allerdings auch deren Bedeutung für die Praxis stets mitgedacht - und in verschiedenen Einzel- und Gruppenübungen in diese übersetzt. In diesem Sinne werden Sie zunächst als Bürgermeister einer höchst entwicklungsbedürftigen Stadt erste kybernetische Erfahrungen sammeln, sich mit Feedback-Techniken befassen und vielleicht sogar am eigenen Leib die therapeutische Macht erleben, die - entgegen dem Zeitgeist - im Verzicht von eigener "Haltung" liegen kann.
Systemtheorie f%C3%BCr Psychotherapeuten

Seminar-Nr.: 22AA-XT-13

Datum: Samstag, 08.10.22
10:00 bis 18:30 Uhr
9 Unterrichtseinheiten

Leitung: Stefan Beher

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Psychotherapieforschung für die Praxis

Psychotherapieforschung für die Praxis

Forschungen über die vergleichende Wirksamkeit von Therapieschulen waren ein zentraler Schlüssel zur wissenschaftlichen und sozialrechtlichen Anerkennung von systemischer Psychotherapie - und das, obwohl die Psychotherapieforschung im Ganzen eigentlich zeigt, dass gar keine wesentlichen Unterschiede in der "Wirkung" zwischen verschiedenen Therapieschulen bestehen. Dass Psychotherapie wirkt, darüber besteht heute kein Zweifel mehr. Was genau an Psychotherapie wirkt: diese Frage ist bis heute kaum abschließend beantwortet. Wir werden uns in diesem Seminar mit zentralen Erkenntnissen aus der Psychotherapieforschung auseinandersetzen, diskutieren, was diese für eine wissenschaftlich aufgeklärte Praxis bedeuten, und schließlich zu bestimmen versuchen, wie sich all dies zu einem "systemischen Vorgehen" verhält. Ist systemische Therapie "evidenzbasiert" und was soll das überhaupt bedeuten? Wie plausibel ist die "offizielle" Darstellung von Psychotherapie im Gesundheitssystem im Licht der Psychotherapieforschung? Was zeichnet einen guten Psychotherapeuten aus? Welche "Facetten" von Psychotherapie sind mit Erfolg assoziiert, welche eher nicht?
Didaktik: Das Seminar bietet einen fundierten Überblick über verschiedenste Ergebnisse der modernen Psychotherapieforschung. Dies impliziert einen deutlich erhöhten Anteil an Referaten durch den Dozenten und Diskussionen in der Gruppe über Forschungsergebnisse, nicht selten auch über deren methodischen Aspekte. Insofern setzt die Teilnahme eine gewisse Bereitschaft zur Aufnahme von wissenschaftlichen Inputs und eine Freude an der Diskussion ebendieser voraus. Kritisch diskutiert werden aber ebenso Implikationen der Forschung für die Praxis. Zur Auflockerung werden zwischendurch einzelne der in der Psychotherapieforschung diskutierten Aspekte auch praktisch, z.B. in Kleingruppen, umgesetzt und veranschaulicht.
Psychotherapieforschung f%C3%BCr die Praxis

Seminar-Nr.: 22AA-XT-14

Datum: Sonntag, 09.10.22
10:00 bis 18:30 Uhr
9 Unterrichtseinheiten

Leitung: Stefan Beher

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Einführung in die Akzeptanz und Commitment Therapie

Einführung in die Akzeptanz und Commitment Therapie

ACT ist ein handlungsorientierter Psychotherapieansatz, der in den letzten Jahren entwickelt wurde. Er kann als Brücke zwischen der Systemischen Therapie und der Verhaltenstherapie verstanden werden. Die Schwerpunkte dieses Ansatzes, - der auf Achtsamkeitspraxis basiert- , sind die Arbeit mit Akzeptanz und Werten sowie die konkrete Umsetzung dieser Themen durch eigenes Handeln. ACT regt dazu an, den Umgang mit Leiden neu zu erleben, verbunden mit Anerkennung, Akzeptanz und dem Vorhaben, sich vom Leiden nicht davon abhalten zu lassen, das Leben zu leben, das man leben möchte.

ACT ist ein *störungsunspezifisches* Therapiemodell, dessen Wirksamkeit in vielen Studien bei den unterschiedlichsten Symptomen (Angst, Depression, Trauma, Sucht etc.) nachgewiesen werden konnte. Dabei lassen sich viele Vorgehensweisen sowohl vor dem Denkmodell von ACT wie vor einem systemisch-konstruktivistischen Hintergrund verstehen.

Zielsetzung

- Kennenlernen der Grundkonzepte
- Eigene Erfahrungen

Einf%C3%BChrung in die Akzeptanz und Commitment Therapie

Seminar-Nr.: 22AA-XT-07

Datum: Dienstag, 18.10.22; 10h00 - 18h30
Mittwoch, 19.10.22; 9h00 - 17h30
18 Unterrichtseinheiten

Leitung: Hagen Böser

Ort: Mannheim

Gebühr: 0,00 €

Einf%C3%BChrung in die Akzeptanz und Commitment Therapie

Seminar-Nr.: 23AA-XT-03

Datum: Donnerstag, 02.03.23; 10:00 - 18:30 Uhr
Freitag, 03.03.23; 09:00 - 17:30 Uhr
18 Unterrichtseinheiten

Leitung: Hagen Böser

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Sexualstörungen im systemischen Kontext

Sexualstörungen im systemischen Kontext

Ursachen, Diagnose und systemische Psychotherapie 
-
Neue Tendenzen im psychoterapeutischen Umgang mit sexuellen Störungen

 

Inhalt:
In der aktuellen Gesellschaft sind die Erwartungen, denen sich eine Liebesbeziehung stellen muss immens hoch und immer mehr Menschen leiden unter sexuellen Störungen. Sie werden lernen wie die systemischen Interventionen in der Psychotherapie für Sexualstörung verwendet werden. 
 
Theoretisches Wissen:
-Die drei Funktionen von Sexualität explorieren: Fortpflanzung, Erregungsfunktion, Kommunikation.
-Männliche und Weibliche Sexualstörungen in der Einzeltherapie erkennen.
-Vorstellung und Diskussion aktueller Sexualthematiken: systemische Sicht und Methode.

-Gegenüberstellung der Klassifikationssysteme ICD 10 und DSM 5, Neuerungen in der ICD 11 (F52, F64, F65, F66).
-Diagnose zum Zeitpunkt der Antragstellung, Behandlungsplan und Bericht.

Praktisches Wissen:

-Psychotherapeutische Kompetenz im Hinblick auf die Behandlung Sex. Störungen, systemisches Erstgespräch, Interventionen und Psychotherapie. 
-Metaphorische und analoge Methoden in Einzel- und Paartherapie mit Sex. Störungen improvisieren (Skulpturen, Masken, Familienwappen etc).
-Die gender sensitiv therapeutische Sprache.
-Einblick in die psychogenen Fertilitätsstörungen und Psychosomatik.

Sexualst%C3%B6rungen im systemischen Kontext: Ursachen, Diagnose und systemische Psychotherapie / Neue Tendenzen im psychoterapeutischen Umgang mit den sexuellen St%C3%B6rungen

Seminar-Nr.: 22AA-XT-17

Datum: Samstag, 29.10.22, 10.00 bis 18.30 Uhr
Sonntag, 30.10.22, 09.00 bis 17.30 Uhr
18 Unterrichtseinheiten

Leitung: Sabrina Gabriele

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Sexualst%C3%B6rungen im systemischen Kontext: Ursachen, Diagnose und systemische Psychotherapie / Neue Tendenzen im psychoterapeutischen Umgang mit den sexuellen St%C3%B6rungen

Seminar-Nr.: 23AA-XT-06

Datum: Samstag, 25.03.23, 10.00 bis 18.30 Uhr
Sonntag, 26.03.23, 09.00 bis 17.30 Uhr
18 Unterrichtseinheiten

Leitung: Sabrina Gabriele

Ort: Mannheim

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Systemische Therapie - Methoden für das Mehrpersonensetting

Systemische Therapie - Methoden für das Mehrpersonensetting

  • 9 UE - Präsenzveranstaltung
  • Gruppenübergreifende Veranstaltung
  • Teilnahmebegrenzung bei 20 Teilnehmer*innen

Inhalte:

Systemische Therapie hat den Vorteil, durch den Einsatz von spezifischen Methoden im Mehrpersonensetting schnell bedeutsame Informationen einholen und dabei gleichzeitig intervenieren zu können. Gezeigt wird das Arbeiten u.a. mit einer Patientin mit Somatoformer Schmerzstörung, in deren therapeutischen Prozess der Partner und die Kinder unterschiedlicher Altersstufen mit einbezogen wurden. Ausgehend vom Verstehen des Falls wird besonders auch auf die Hypothesenbildung im Sinne eines systemischen Erklärungsmodells im therapeutischen Prozess eingegangen. Theoretische Aspekte zu Chancen und Schwierigkeiten in Bezug auf das Mehrpersonensetting werden erläutert.

Didaktik:
Methoden werden im Plenum vorgestellt und in Kleingruppen geübt. Dabei wird auch auf die besondere Herausforderung eingegangen, Personen verschiedener Altersstufen zu erreichen (von Kindern, Jugendlichen bis hin zu Erwachsenen zusammen in einer Sitzung behandeln) und in den therapeutischen Prozess einzubinden.

Systemische Therapie - Methoden f%C3%BCr Mehrpersonensetting

Seminar-Nr.: 22AA-XT-05

Datum: Freitag, 04.11.22
10.00 bis 18.30 Uhr
9 Unterrichtseinheiten

Leitung: Petra Iris Krause

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Programm >> Approbationsausbildung >> Wahlpflich Seminare Approbationsausbildung >> Prüfungsvorbereitungsseminar zur staatlichen Abschlussprüfung PP/ST

Prüfungsvorbereitungsseminar zur staatlichen Abschlussprüfung PP/ST

Leistung punktgenau abrufen 

Inhalt:

Im Rahmen der staatlichen Approbationsprüfung gilt es schriftlich und mündlich Wissen punktgenau abzurufen. Im Seminar lernen wir Techniken, die Personen in Leistungsberufen (u.a. Spitzensportler, Mediziner, Musiker) nutzen, um Körper und Geist zu unterstützen, damit sie den Wissensabruf stützen, statt zu stören. Dafür nutzen wir u.a. Methoden für eine optimale Fokussierung oder für eine zieldienlichen Ausrichtung von Gedanken und Emotionen. Ergänzend ist Spitzenleistung kein Dauerzustand, sondern basiert auf dem effizienten Einsatz persönlicher Ressourcen. Deshalb kümmern wir uns abschließend gerade in anstrengenden Lern- und Prüfungsphasen um leistungsrelevante Bereiche wie Regeneration und Selbstfürsorge.

Das Seminar dient der Prüfungsvorbereitung im Sinne eines bewussten Umgangs mit persönlichen leistungsrelevanten Faktoren (u.a. Umgang mit Nervosität) sowie einer bewussten Gestaltung leistungsförderlicher Umfeldfaktoren (u.a. Lernumgebungen). Es dient nicht der Wiederholung des im Rahmen der Theorie vermittelten Lernstoffes. Hierzu sei auf Tutorien bzw. Literatur zur gezielten Prüfungsvorbereitung verwiesen (u.a. Kandale & Rugenstein (2022). Das Repetitorium: Lehr- und Lernbuch für die Approbationsprüfung Psychotherapie. Deutscher Psychologen Verlag)

Didaktik:

  • Kurze praxisorientierte Inputs durch den Kursleiter
  • Durchführung einer Testklausur (orientiert an am Gegenstandskatalog der IMPP Klausur)
  • Ausprobieren von Mentaltechniken (u.a. Selbstgesprächsregulation, Visualisierung)
  • Selbstreflexionsübungen
  • Kollegialer Austausch
Pr%C3%BCfungsvorbereitungsseminar zur staatlichen Abschlusspr%C3%BCfung PP / ST Leistung punktgenau abrufen

Seminar-Nr.: 23AA-XT-07

Datum: Freitag, 27.02.2023, 10:00 bis 18:30 Uhr
9 Unterrichtseinheiten
Vorbuchungsrecht für 19AA-01 und 20AA-01

Leitung: Christian Heiss

Ort: Mannheim

Gebühr: 0,00 €

Pr%C3%BCfungsvorbereitungsseminar zur staatlichen Abschlusspr%C3%BCfung PP / ST Leistung punktgenau abrufen

Seminar-Nr.: 24AA-XT-01

Datum: Freitag, 19.01.2024, 10:00 bis 18:30 Uhr
9 Unterrichtseinheiten
Vorbuchungsrecht für Ausbildungsgänge 19 und 20

Leitung: Christian Heiss

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Trauma und Traumadynamik

  • 9 UE - Präsenzveranstaltung
  • Gruppenübergreifende Veranstaltung
  • Teilnahmebegrenzung bei 20 Teilnehmer*innen

Inhalte:

In diesem Seminar soll es um der Begriff „Trauma“ gehen und um hilfreiche Interventionen für Menschen, die mit chronischen Folgen einer existenziellen Bedrohung umzugehen haben. Da „Trauma“ fast zu einem Modebegriff geworden ist, ermöglichen Definitionen und Konzepte Klärung. Neuere Erkenntnisse der Neurobiologie schaffen ein Verständnis über die grundsätzlichen Richtungen von Interventionen, die vor allem der selbständigen Steuerung bei Affektüberflutungen dienen können. Einige Stabilisierungsübungen werden gezeigt.

Didaktik:
Es werden Vorträge mit PPT-Folien abwechselnd mit

  • Diskussionen und Live-Demonstrationen stattfinden.
  • Teilnehmende können auch eigene Fall-Erfahrungen einbringen.
Trauma und Traumadynamik

Seminar-Nr.: 23AA-XT-01

Datum: Dienstag 14.03.2023
10:00 bis 18:30 Uhr
9 Unterrichtseinheiten

Leitung: Alexander Korittko

Ort: Köln

Gebühr: 0,00 €

Nach oben

Selbsterfahrung – Weiterentwicklung der professionellen Persönlichkeit

Gegenstand der Selbsterfahrung sind die Reflexion oder Modifikation persönlicher Voraussetzungen für das therapeutische Erleben und Handeln und die Reflexion persönlicher und beruflicher Entwicklung im Kontext familiärer und anderer sozialer Bezüge sowie historischer Zusammenhänge. Dabei werden narrative Prozesse der Konstruktion, Dekonstruktion und Rekonstruktion angeregt, die Zugänge zu eigenen Kräften und Potenzialen ermöglichen. Im Fokus steht die Weiter-Entwicklung der professionellen Persönlichkeit.

Es sind mind. 120 UE Selbsterfahrung zu leisten. Der Selbsterfahrungskurs an unserem Institut wird von 2 erfahrenen Selbsterfahrungsleiter*innen durchgeführt.
Die Selbsterfahrung findet in verschiedenen Blöcken statt:
z. B. 3x 4 Tage mit Übernachtung im Tagungshaus (Ort wird mitgeteilt)

Nach oben

Praktische Ausbildung

Es sind insgesamt mind. 600 Std. praktische Ausbildung zu erbringen. D.h. die Auszubildenden sind als Psychotherapeut*innen (unter Supervision) tätig. Dieser Teil der Ausbildung findet in der Regel in der Ausbildungsambulanz des IF Weinheim statt. Darüber hinaus kann die praktische Ausbildung auch in kooperierenden Lehrpraxen (z.B. heimatnah) stattfinden.
Nach Vereinbarung können weitere Stunden als praktische Ausbildung im Rahmen der sogenannten „Freien Spitze“ durchgeführt werden.

Nach oben

Supervision

Im Rahmen der praktischen Ausbildung sind mindestens 150 Supervisionsstunden zu absolvieren, von denen mindestens 50 Stunden als Einzelsupervision durchzuführen sind. Die Gruppensupervision findet in Kleingruppen à 4 Auszubildende statt.

Die Supervision ist bei mind. drei Supervisor*innen abzuleisten und auf die in der praktischen Ausbildung durchgeführten Psychotherapien regelmäßig zu verteilen. Die Supervisionen werden zum einen von den IF Weinheim Lehrsupervisor*innen durchgeführt und zum anderen von kooperierenden Systemischen Supervisor*innen, die die entsprechenden Qualifikationsanforderungen dafür erfüllen. Es ist daher möglich, dass die Auszubildenden eine wohnortnahe Lehrsupervision wahrnehmen können. Zur Anerkennung der Supervision ist ein Kooperationsvertrag zwischen dem/der kooperierenden  Lehrsupervisor*in und der IF Weinheim GmbH notwendig.

Nach oben

Freie Spitze

Die „freie Spitze“ besteht in unserer Ausbildung aus insgesamt 930 Std. Davon ist ein Teil verpflichtend und ein weiterer Teil kann individuell zusammengestellt werden.

Der verpflichtende Teil besteht aus:

nachgewiesene Intervision120  Std.
Vor- und Nachbereitung von Therapie150  Std.
Literaturstudium150  Std.
Zwischenprüfung (1 Std. in 2er Gruppen + Vorbereitung)12 Std.
Vorbereitung der Abschlussprüfung, Falldokumentation180 Std.
(= 612 Std.)

Darüber hinaus kann aus unterschiedlichen Elementen die freie Spitze aufgefüllt (318 Std.) werden:

  • Praktische Tätigkeit und praktische Ausbildung
  • Selbsterfahrung (Hier finden Sie die Qualifikationsanforderung an Selbsterfahrungsleiter*innen.)
  • Supervision
  • Themenseminare aus dem Programm des IF Weinheim
  • Wahlseminare aus dem Programm anderer anerkannter Institute (nach Antrag)
  • Tagungs- und Kongressteilnahme
  • Tutorial zur Prüfungsvorbereitung in Kleingruppen (kostenpflichtig durch uns  organisiert)

Nach oben

Die Dozent*innen der Ausbildung


Dozent*innen:

Dipl.-Psych. Karin Nöcker
Dipl.-Psych. Cornelia Hennecke
Dr. rer. med. Dipl.-Psych. Martina Pestinger
Dipl.-Psych. Sebastian Baumann
Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Jens Förster
Dr. phil. Dipl.-Psych. Stephan Theiling
Dr. phil. Dipl.-Psych. Hans Lieb
Dipl.-Psych. Kerstin Dittrich
Dr. phil., Dipl.-Soz.päd. Rudolf Klein
Dipl.-Psych. Andrea Gilles
Prof. Dr. med. Barbara Wild
Dipl.-Psych. Judith Schaust
Dr. phil. Dipl.-Psych. Kirsten von Sydow
Dr. med. Mathias Klinkerfuß, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Sozialpsychologin M.A. Sabine Timme)

Nach oben

Ausbildungsorte

Für die theoretische und praktische Ausbildung am Standort Mannheim:

IF Weinheim -
Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung
Ambulanz für systemische Therapie

Heinrich-Lanz-Straße 19–21 (3. OG)
68165 Mannheim
 
und

Jugendherberge Mannheim International
Rheinpromenade 21
68163  Mannheim 
Tel. 0621 822718
Fax 0621 824073
info@jugendherberge-mannheim.de

 

Für die theoretische und praktische Ausbildung am Standort Köln:

IF Weinheim –
Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung
Ambulanz für systemische Therapie

Aachener Straße 197-199 (3. OG)
50931 Köln

Nach oben

Start der Ausbildung

Unsere nächsten Ausbildungsgruppen starten
• Herbst 2022 in Köln
• Frühjahr 2023 in Mannheim (ausgebucht)
• Herbst 2023 in Köln 
Frühjahr 2024 in Mannheim
Herbst 2024 in Köln

Die Folgetermine der Ausbildungsgänge werden bei den Informationsveranstaltungen (siehe oben) mitgeteilt oder können per E-Mail bei Fr. Lammers (heidrun.lammers@if-weinheim.de) angefragt werden.

Nach oben

Bewerbungsverfahren

Bitte senden Sie ausschließlich in elektronischer Form (PDF-Dokument) folgende Unterlagen an heidrun.lammers@if-weinheim.de:

  • Lebenslauf
  • Zeugnis M.Sc. Psychologie bzw. Psychologie-Diplom, jew. inkl. Klinischer Psychologie
  • evtl. Nachweise über einschlägige Erfahrungen in klinischen Einrichtungen

Bewerbungsfrist

Wir haben keine Bewerbungsfristen. Bitte geben Sie immer an, für welchen Ausbildungsstart Sie sich bewerben möchten.

Bewerbungsgespräch

Nach Sichtung Ihrer Unterlagen und in Abhängigkeit des Ergebnisses schlagen wir Ihnen einen Termin für ein Bewerbungsgespräch vor. Dieses wird via Zoom durchgeführt werden und ca. 30 Minuten dauern. Das Bewerbungsgespräch dient zur Eruierung der persönlichen Qualifikation der Bewerber*innen für eine systemische Ausbildung.

Die Vergabe der Ausbildungsplätze wird quartalsweise entschieden. D.h., Sie erfahren ca. 2–4 Wochen nach dem Bewerbungsgespräch unsere Entscheidung.

In den Informationsveranstaltungen und auf unserer Webseite erfahren Sie, in welchen Ausbildungsgängen noch freie Plätze verfügbar sind. Wir führen jedoch auch eine Warteliste.

Nach oben

Kosten

Die Kosten für die gesamte Ausbildung umfassen folgende Ausbildungsbestandteile:

  • Theoretische Ausbildung (600 UE)
  • Selbsterfahrung (120 UE)
  • Gruppensupervision (100 Std.)
  • Einzelsupervision (50 Std.)
  • Verwaltungskosten
  • Prüfungsgebühren (Zwischenprüfung und Abschlussprüfung)

Darüber hinaus sind die Unterrichtsmaterialien (Handout in Papier und PDF), Pausencatering und ein Mittagessen in der DJH Mannheim International enthalten.

Gesamtpreis € 22.835,-

Darin nicht enthalten sind Fahrtkosten, Unterkunft und sonstige Verpflegung.

Mit der Anerkennung der Systemischen Psychotherapie als Richtlinienverfahren ist die Vergütung der praktischen Ausbildung in der Ausbildungsambulanz garantiert. Somit können durch die Ausbildung Einnahmen zur „Refinanzierung“ gesichert erzielt werden.

Hier wird die Richtlinie zurzeit von den entsprechenden Gremien ausgearbeitet. Insofern sind die Abrechnungsmodalitäten für Systemische Psychotherapie noch nicht formuliert. Dies gilt auch für die Vergütung der praktischen Tätigkeit in der Ausbildungsambulanz. Laut Ankündigung soll diese noch in 2019 ausgearbeitet sein und veröffentlicht werden. Konkrete Angaben über die Vergütung der praktischen Ausbildung erfolgen auf der Basis der zukünftig gültigen Psychotherapie-Vereinbarung.

Nach oben

Ansprechpartnerinnen

Leitung: Dr. rer. med. Martina Pestinger (E-Mail: martina.pestinger@if-weinheim.de)
Assistentin: Heidrun Lammers (E-Mail: heidrun.lammers@if-weinheim.de)

Darüber hinaus stehen aktuelle Teilnehmer*innen zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Kontaktdaten sind zu erfragen bei Heidrun Lammers.

Nach oben

Links

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeut*innen:

https://www.gesetze-im-internet.de/psychth-aprv/index.html

Nach oben